06.07.2017 14:23
Bewerten
(0)

Rückenwind für G20 nutzen: EU und Japan einigen sich auf Freihandelsabkommen

DRUCKEN
Frankfurt/Main (ots) - Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt das Signal für Freihandel und internationale Regeln, das von der politischen Einigung in Brüssel auf ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan ausgeht. VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann zu diesem Schritt: "Es ist der richtige Weg, die Globalisierung über internationale Verträge in Richtung offene Märkte und fairen Wettbewerb zu lenken. Die EU und Japan senden damit eine klare Botschaft für Freihandel und gegen Protektionismus an die anderen Teilnehmer des G20-Gipfels."

Japan gehört zu den großen Handelspartnern der Chemieindustrie in Deutschland: Im letzten Jahr exportierten die Unternehmen Chemikalien und Pharmazeutika für 4,3 Milliarden Euro nach Japan. Gleichzeitig importierte die Branche entsprechende Erzeugnisse für gut 2,8 Milliarden Euro vom viertgrößten Chemieproduzenten der Welt. "Die Beziehungen mit Japan zeigen, welche Bedeutung Freihandel für die exportintensive deutsche Chemieindustrie hat", unterstreicht der Hauptgeschäftsführer des VCI.

Kraftakt Klimaschutz gemeinsam bewältigen

Ein weiteres wichtiges Thema auf dem Gipfeltreffen der G20-Staaten ist der weltweite Klimaschutz. "Die chemische Industrie hofft, dass es der EU als Region mit ambitionierten Zielen für den Klimaschutz und einem verpflichtenden Emissionshandel für Industrie und Energiewirtschaft mit Unterstützung der deutschen Präsidentschaft gelingt, so viele G20-Länder wie möglich mit ins Boot zu holen", betont der VCI-Hauptgeschäftsführer. Die Verringerung von Treibhausgasen sei für alle Länder ein erheblicher, aber notwendiger Kraftakt. Tillmann: "Grundsätzlich wäre es das Beste, wenn sich die G20 als wirtschaftlicher Kern der internationalen Staatengemeinschaft in Hamburg zu gemeinsamen Anstrengungen für den Klimaschutz bekennen. Damit würde die Tür geöffnet, um einen globalen CO2-Preis auf den Weg zu bringen."

Um bis 2050 die notwendige globale Minderung von Treibhausgasen sicherzustellen, brauche es weltumspannende Regelungen und den Willen zur Kooperation. Die deutsche Chemie habe sich vom Pariser Klimaabkommen Fortschritte in der internationalen Zusammenarbeit erhofft, so Tillmann. Der angekündigte Ausstieg der USA sei aber ein politischer Dämpfer für diese Bemühungen, auch wenn sich durch die Maßnahmen in den US-Bundesstaaten und durch den Einsatz von Schiefergas die CO2-Emissionen in den Vereinigten Staaten verringern. "Umso wichtiger ist es, dass die G20 in Hamburg versuchen, Kompromisslinien auf Basis des Pariser Klimaabkommens zu finden."

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2016 rund 185 Milliarden Euro um und beschäftigte über 447.000 Mitarbeiter.

OTS: Verband der Chemischen Industrie (VCI) newsroom: http://www.presseportal.de/nr/12523 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_12523.rss2

Pressekontakt: Kontakt: VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de http://twitter.com/chemieverband und http://facebook.com/chemieverbandVCI

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

The rise of Tiger and Dragon: Die besten Aktien aus China!

China ist das Bevölkerungsreichste Land der Erde. Mit einem zuletzt gemeldeten Wirtschaftswachstum von fast 7 % im 1. Halbjahr 2017 ist das Land auf bestem Wege, das eigene Wachstumsziel zu übertreffen. Erfahren Sie im neuen Anlegermagazin, bei welchen chinesischen Aktien vielversprechende Zukunftsaussichten bestehen und warum.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX etwas fester -- Asiens Börsen schließen uneinig -- Apple räumt Problem neuer Watch ein -- Warren Buffett: US-Aktien zu shorten ist ein Spiel in dem man nur verlieren kann -- Air Berlin im Fokus

MorphoSys-Aktie mit Rückenwind. MorphoSys-Aktie mit Rückenwind: Zahlung aus Janssen-Zusammenarbeit erhalten. Berlin favorisiert angeblich Fusion von Commerzbank und BNP Paribas. AMD-Aktien steigen kräftig: Angebliche Kooperation mit Tesla.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Bizarre Steuereinnahmen
Das sind die bizarrsten Steuereinnahmen der Welt
Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient
Diese Banken wurden für die Finanzkrise am härtesten bestraft
Welche Bank zahlte am meisten?
mehr Top Rankings

Umfrage

Der Dieselskandal hat die Reputation der deutschen Wirtschaft beschädigt. Unterstützen Sie deshalb die Forderung der Anti-Korruptions-Organisation nach einem Unternehmensstrafrecht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Bitcoin Group SEA1TNV9
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
E.ON SEENAG99
GeelyA0CACX
Deutsche Telekom AG555750
UniperUNSE01
BASFBASF11
thyssenkrupp AG750000
TeslaA1CX3T
EVOTEC AG566480