Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Das Brokerhaus sino AG hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (01.10.2011-31.12.2011) aufgrund stark rückläufiger Börsenvolumina einen Gewinneinbruch ausgewiesen.
Demnach wurde ein Ergebnis von 17.000 Euro vor Steuern erzielt, nach 187.000 Euro im Vorjahr. Das Quartalsergebnis nach Steuern liegt bei 20.000 Euro bzw. 1 Cent pro Aktie, nach 109.000 Euro bzw. 5 Cents pro Aktie im Vorjahr.
Laut sino haben sich die Börsenumsätze der TecDAX-Werte im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahresquartal von 9,5 auf 5,1 Mrd. Euro verringert und damit nahezu halbiert. Auch wenn sino die Verwaltungsaufwendungen inklusive Abschreibungen von 1,95 Mio. Euro um 5,0 Prozent auf 1,85 Mio. Euro im abgelaufenen Quartal reduzieren konnte, reichte dies nicht aus, um das Ergebnisniveau zu halten. Die operativen Erträge beliefen sich im abgelaufenen Quartal auf 1,87 Mio. Euro nach 2,12 Mio. Euro im Vorjahr.
Die Zahl der Wertpapierorders, bei denen die Marge für das Unternehmen deutlich höher ist als bei Future-Orders, ging gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,6 Prozent zurück. Insgesamt hat sino hat im abgelaufenen Quartal 351.682 Trades abgewickelt (+1,19 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Per 31.12.2011 wurden, nach Schließung inaktiver Depots, 599 Depotkunden betreut, 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr.
Die sino-Aktie notierte zuletzt in Frankfurt bei 3,60 Euro (-7,81 Prozent). (24.01.2012/ac/n/nw)