13.09.2017 19:01
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Streik von zwei Piloten setzt Fluggesellschaft SAS zu

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Oslo (Reuters) - Ein Ministreik von zwei Piloten in Norwegen bringt die skandinavische Fluggesellschaft SAS in Bedrängnis.

In Erwartung zusätzlicher Arbeitsniederlegungen kündigte das Management für Donnerstag die Streichung von rund 100 Flügen in dem Land an. In dem Streit mit den beiden Flugkapitänen geht es um Bezahlung und Arbeitszeiten. Sollte es zu keiner Einigung kommen, haben bereits zwei Gewerkschaften, die 559 SAS-Piloten in Norwegen vertreten, Solidaraktionen angekündigt.

SAS-Chef Rickard Gustafson ist eigens nach Norwegen gereist, um einen größeren Arbeitskampf zu verhindern. "Das Unternehmen ist in einer schwierigen Position, und ein Konflikt könnte für uns sehr gravierend werden", sagte er am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die Gewerkschaften wollen, dass die Piloten zu ähnlichen Konditionen arbeiten wie die Kollegen in Dänemark und Schweden. Unter anderem geht es ihnen um zwei freie Wochenenden im Monat und mehr Vorhersehbarkeit bei den Einsatzzeiten. Gustafson stellte sich dem entgegen: "Die Forderungen der Piloten würden dazu führen, dass unsere Kosten in Norwegen um 20 bis 25 Prozent steigen. Das können wir nicht akzeptieren." Der Konzernchef forderte zugleich, dass der staatlich bestimmte Mediator nach zwei erfolglosen Verhandlungsrunden sich weiter um eine Lösung bemüht. Der SAS-Hauptsitz ist in Schweden.

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