13.07.2017 13:37
Bewerten
(0)

Uber legt Russland-Geschäft mit lokalem Rivalen zusammen

DRUCKEN

SAN FRANCISCO/MOSKAU (dpa-AFX) - Uber gibt seinen Versuch auf, den russischen Markt im Alleingang zu erschließen. Der Fahrdienst-Vermittler legt sein Geschäft in dem Land mit dem russischen Rivalen Yandex-Taxi zusammen, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten.

In der neuen Firma wird der russische Internet-Konzern Yandex die Mehrheit von gut 59 Prozent halten. Bei Uber sollen knapp 37 Prozent liegen, den Rest bekommen die Mitarbeiter. Der Chef von Yandex-Taxi, Tigran Chudawerjan, soll auch an der Spitze des gemeinsamen Unternehmens stehen. Zusammen wollen die Anbieter auch in Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan und Weißrussland auftreten.

Genauso hatte Uber im vergangenen Jahr schon sein Vorgehen im chinesischen Markt geändert. Nach Milliarden-Verlusten in einem ruinösen Preiskampf ging der US-Konzern schließlich mit dem größten chinesischen Konkurrenten Didi Chuxing zusammen.

Uber wächst weiterhin schnell, fährt aber nach wie vor Milliardenverluste ein. Marktbeobachter stellen immer wieder in Frage, ob Uber ohne Änderungen am Geschäftsmodell jemals profitabel werden kann. Das Start-up nahm mehr als zehn Milliarden Dollar bei Investoren ein und wurde dabei laut Medienberichten mit bis zu 69 Milliarden Dollar bewertet. Diese Investoren wollen irgendwann bei einem Börsengang Kasse machen und wollen, dass Uber schneller in die Gewinnzone kommt.

Die Firma aus San Francisco wird derzeit von einer Interimsführung gesteuert. Der Mitgründer und langjährige Chef Travis Kalanick, der als treibende Kraft hinter der aggressiven Expansion galt, trat vor einigen Wochen unter dem Druck der Investoren zurück. Eine Untersuchung zu Vorwürfen von Sexismus und Diskriminierung bei Uber hatte massive Defizite in der Unternehmenskultur aufgedeckt./so/DP/stw

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Bitcoin mit neuem Rekordhoch -- US-Regierung blockt Mega-Deal AT&T-Time Warner -- Vapiano mit Wachstum -- VW, HelloFresh, Uniper im Fokus

BVB-Aktie vor der Tottenham-Partie gefragt. Deutsche Bank gilt weiter als systemrelevant für die Finanzstabilität - Größte Gefahr: JPMorgan. easyJet sieht dank Aus von Air Berlin und Monarch steigende Ticketpreise. Yellen verlässt Fed-Führung nach Powells Amtsübernahme.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das sind die bestbezahlten Schauspieler 2017
Wer verdiente am meisten?
Die wertvollsten Unternehmen nach Marktkapitalisierung 2017
Welches Unternehmen macht das Rennen?
Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Das sind die größten Privatbanken weltweit
Welche Bank macht 2017 das Rennen?
Die besten Städte für Londoner Banker
Welche Stadt bietet die meisten Vorteile?
mehr Top Rankings

Umfrage

Sind Sie in Bitcoins investiert?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
EVOTEC AG566480
Deutsche Bank AG514000
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Daimler AG710000
AIXTRON SEA0WMPJ
GeelyA0CACX
BP plc (British Petrol)850517
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
Sabina Gold & Silver Corp.A0YC9U
Infineon AG623100
Siemens AG723610
TeslaA1CX3T