20.09.2017 14:46
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Schweizer UBS-Filiale: Unbekannter spülte 500 Euro-Scheine die Toilette herunter

Unbekannte Herkunft: Schweizer UBS-Filiale: Unbekannter spülte 500 Euro-Scheine die Toilette herunter | Nachricht | finanzen.net
Unbekannte Herkunft
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In der Schweiz sorgt ein kurioser Fall von "Geldwäsche" für Aufsehen und hat jetzt sogar die Justizbehörde auf den Plan gerufen.
Im Schweizer Genf stehen Ermittlungsbehörden vor einem Rätsel: In einer Zweigstelle der UBS-Bank haben Unbekannte 500-Euro-Scheine im Wert von insgesamt 100.000 Euro die Toiletten hinuntergespült. Auch in drei nahe gelegenen Restaurants wurden Toiletten durch die kleingeschnittenen Banknoten verstopft. Ein Teil des Geldes konnte sichergestellt werden.

Herkunft des Geldes unklar

Der Vorfall ereignete sich bereits im Mai dieses Jahres zunächst in der UBS-Bank, einige Tage später dann in den Restaurants. Prinzipiell sei es auch nicht verboten, sein Geld zu zerschneiden oder Toiletten zu verstopfen, so Ermittler. Dennoch schaut sich die Justizbehörde den Fall nun genauer an, da aufgrund der Umgangsweise die Herkunft des Geldes in Frage gestellt wird.

Anwalt bezahlt entstandenen Schaden

Ersten Ermittlungen zufolge führt die Spur des Geldes zu zwei spanischen Frauen, die das Geld im Safe der UBS deponiert haben sollen. Die beiden sollen aber die Scheine nicht zerschnitten und in die Toiletten gestopft haben. Stattdessen soll auf Videoaufzeichnungen des Restaurants ein Mann zu sehen sein, der mit Geldtaschen auf der Herrentoilette verschwunden ist.

Den verursachten Schaden hat übrigens mittlerweile ein Anwalt bezahlt. Die beiden spanischen Frauen sollen seine Mandanten sein, nähere Erklärungen lieferte der Jurist aber nicht.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Yu Lan / Shutterstock.com, Claudio Divizia / Shutterstock.com

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