14.06.2017 15:14
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US-Inflation im Mai schwächer als erwartet

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   Von Jeffrey Sparshott

   WASHINGTON (Dow Jones)--Die Inflation in den USA ist im Mai schwach geblieben. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, sanken die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten im Vorfeld mit stabilen Preisen gerechnet. Die für den April gemeldete Preisentwicklung von plus 0,2 Prozent wurde bestätigt.

   Dadurch ergab sich eine Jahresteuerung von 1,9 (Vormonat: 2,2) Prozent. Zum dritten Mal in Folge sank damit die Jahresinflation. Die Federal Reserve peilt eine Inflationsrate von rund 2 Prozent an. In der Kernrate, die die besonders volatilen Preise für Energie und Lebensmittel außen vor lässt, ergab sich eine Jahresrate von 1,7 Prozent.

   Im Monatsvergleich stieg die Kernteuerung um 0,1 Prozent. Volkswirte hatten eine Rate von 0,2 Prozent erwartet. Im April war eine Zunahme der Kernrate um ebenfalls 0,1 Prozent verzeichnet worden.

   Der Hauptgrund für die schwache Inflation waren im Mai die Benzinpreise, die gegenüber dem Vormonat um 6,4 Prozent nachgaben, im Vergleich zum Vorjahr aber um 5,8 Prozent höher lagen. Die Lebensmittelpreise stiegen um 0,2 Prozent im Monats- und um 0,9 Prozent im Jahresvergleich.

   Die US-Notenbank berät derzeit über ihre Geldpolitik und wird um 20.00 Uhr (MESZ) ihre Beschlüsse bekanntgeben. Es wird erwartet, dass der Leitzins angesichts der sehr niedrigen Arbeitslosigkeit um 25 Basispunkte steigen wird. Während sich der Arbeitsmarkt stark zeigt, hat die Inflation in den jüngsten Monaten geschwächelt.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/apo/raz

   (END) Dow Jones Newswires

   June 14, 2017 08:43 ET (12:43 GMT)

   Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.- - 08 43 AM EDT 06-14-17

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