08.11.2017 13:03
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Weltweite Studie von EF Education First zeigt: Deutsche sprechen schlechter Englisch als ihre Nachbarn

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Düsseldorf, Deutschland (ots/PRNewswire) -

Die EPI Studie mit mehr als einer Million Teilnehmern vergleicht die weltweiten Trends und Entwicklungen von 80 Ländern hinsichtlich des Englischsprachniveaus. Der internationale Wirtschaftsstandort Deutschland schafft es jedoch erneut nur knapp unter die besten zehn. Europäische Nachbarn wie die Niederlande und Dänemark schneiden im Index hingegen deutlich besser ab - ein Grund zur Sorge?

Der von EF Education First (http://www.ef.de/pg/sprachreisen/) jährlich erhobene EF Englisch Proficiency Index (EF EPI (http://www.ef.de/epi/)) ermittelt die nicht-muttersprachlichen Länder, die weltweit am besten Englisch sprechen. Auch in diesem Jahr nahmen tausende Schulen und Firmen sowie Regierungen aus 80 Ländern an dem standardisierten Englischtest teil. Die Ergebnisse des EF EPI 2017 wurden heute im House of Commons in London vorgestellt.

(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20150428/740528 )

(Photo: http://mma.prnewswire.com/media/598880/EF_Education_First_ EPI_Rankings_Infographic.jpg )

EF EPI Ergebnisse: Deutschland nur auf Platz 9

Auf den ersten zehn Positionen platzieren sich auch 2017 fast ausschließlich europäische Länder. Die Spitzenposition belegt dabei wie im Vorjahr erneut die Niederlande, dicht gefolgt von Schweden (Platz 2) und Dänemark (Platz 3). Neu unter den weltweit besten Ländern ist Südafrika (Platz 8), während sich Polen (Platz 11) und Österreich (Platz 10) im Vergleich zum Vorjahr jeweils verschlechtert haben. Deutschland weist ebenfalls keine Verbesserung der Englischkenntnisse vor und erreicht wieder nur den neunten Platz in der EPI Studie - im Hinblick auf die enorme Bedeutung der englischen Sprache in globaler Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft kein zufriedenstellendes Ergebnis. Für die Analyse, warum Deutschland gegenüber seinen Nachbarländern und anderen europäischen Partnern so abgeschlagen ist, lohnt ein Blick auf die sprachliche Ausbildung der jeweiligen Länder:

- Kommunikativer Ansatz im Englischunterricht

Viele der führenden Länder verfolgen im Gegensatz zu Deutschland bereits in frühen Klassenstufen einen kommunikativen Ansatz der Sprachvermittlung. Es steht weniger die grammatikalische Exaktheit im Fokus als die praktische Anwendung und Übung der Sprache.

- Integration der Sprache in den Alltag

Besonders in den skandinavischen Ländern ist die englische Sprache schon bei Kleinkindern in den Alltag integriert. Viele Filme, Serien und Bücher werden nicht in die Landessprache übersetzt, sondern auf Englisch ausgestrahlt und veröffentlicht.

- Studium im Ausland und Auslandsaufenthalte

Die führenden Länder der Erhebung zeigen im Vergleich zu Deutschland einen höheren Anteil an Studierenden, die über ein europäisches Austauschprogramm im Ausland studiert haben. Im Curriculum deutscher Studiengänge sind Auslandsaufenthalte oft nicht vorgesehen.

"Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Englischkenntnissen, wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit, sozialem Fortschritt und Innovation", sagt Niklas Kukat, Geschäftsführer der EF Education (Deutschland) GmbH. "Länder mit besseren Englischkenntnissen weisen tendenziell ein höheres Durchschnittseinkommen sowie eine höhere Lebensqualität auf und investieren mehr in Forschung und Entwicklung." Der EF EPI diene daher als Denkanstoß und eine wertvolle Anregung zur Diskussion über die effizientesten Wege, wie man das durchschnittliche Englischniveau eines Landes verbessern könne, erklärte Kukat in Düsseldorf.

Berlin hinkt in Englischkenntnissen hinterher

Auch innerhalb Deutschlands gibt die EPI Studie Aufschlüsse über regionale Unterschiede von Englischkenntnissen. Das beste Englisch wird demnach wie auch in den Vorjahren in Hamburg gesprochen, dicht gefolgt von den Bundesländern Niedersachsen, NRW und Baden-Württemberg. Im direkten Städtevergleich belegt Hamburg ebenfalls die Spitzenposition, gefolgt von Düsseldorf. Berlin schafft es nur auf den vorletzten Platz; Schlusslicht der Studie ist Frankfurt.

Schul-Englisch auf dem Prüfstand: EF EPI-s

Neben dem EPI hat EF Education First in diesem Jahr zum zweiten Mal auch den EF EPI-s (English Proficiency Index for Schools) veröffentlicht - eine Studie, die das Englischsprachniveau von Schülern und Studierenden weltweit vergleicht. Für den EF EPI-s wurden in diesem Jahr insgesamt 260.000 Schüler und Studenten in weltweit 26 Ländern getestet. Die Studie zeigt unter anderem, dass sich in fast allen 26 untersuchten Ländern das Hörverständnis bei Schülern aller Altersgruppen deutlich schneller entwickelt als das Leseverständnis. Die Englischkenntnisse variieren zudem stark zwischen den Altersgruppen.

Alle Ergebnisse der EF EPI und EF EPI-s Studie sowie spezifische Übersichten zu den teilnehmenden Ländern können hier eingesehen und heruntergeladen werden: http://www.ef.de/epi/. Eine Übersicht über die Platzierungen des EF EPI 2017 und ein Infoblatt zu den deutschen Ergebnissen ist angefügt.

Über EF Education First

EF Education First ist ein internationales Bildungsunternehmen, das sich auf die Bereiche Fremdsprachenerwerb, akademische Aus- und Weiterbildung sowie kulturelle Austauschprogramme spezialisiert hat. Seit der Gründung von EF im Jahr 1965 ist es die Mission des Unternehmens, Grenzen durch Bildung zu überwinden. EF verfügt über mehr als 500 Sprachschulen und Büros in weltweit 53 Ländern.

EF English Proficiency Index 2017 Rankings:

Englischkenntnisse Englischkenntnisse Ranking Land laut EF EPI Skala Ranking Land laut EF EPI Skala 1 Niederlande Sehr gute 41 Brasilien Geringe 2 Schweden Sehr gute 42 Macau Geringe 3 Dänemark Sehr gute 43 Uruguay Geringe 4 Norwegen Sehr gute 44 Mexiko Geringe 5 Singapur Sehr gute 45 Chile Geringe 6 Finnland Sehr gute 46 Bangladesch Geringe 7 Luxemburg Sehr gute 47 Ukraine Geringe 8 Südafrika Sehr gute 48 Kuba Geringe 9 Deutschland Gute 49 Panama Geringe 10 Österreich Gute 50 Peru Geringe 11 Polen Gute 51 Kolumbien Geringe 12 Belgien Gute 52 Pakistan Geringe 13 Malaysia Gute 53 Thailand Geringe 14 Schweiz Gute 54 Guatemala Geringe 15 Philippinen Gute 55 Ecuador Geringe 16 Serbien Gute 56 Tunesien Geringe Vereinigte 17 Rumänien Gute 57 Arabische Emirate Geringe 18 Portugal Gute 58 Syrien Sehr geringe 19 Ungarn Gute 59 Katar Sehr geringe 20 Tschechien Gute 60 Marokko Sehr geringe 21 Slowakei Gute 61 Sri Lanka Sehr geringe 22 Bulgarien Mittlere 62 Türkei Sehr geringe 23 Griechenland Mittlere 63 Jordanien Sehr geringe 24 Litauen Mittlere 64 Aserbaidschan Sehr geringe 25 Argentinien Mittlere 65 Iran Sehr geringe Dominikanische 26 Republik Mittlere 66 Ägypten Sehr geringe 27 Indien Mittlere 67 Kasachstan Sehr geringe 28 Spanien Mittlere 68 Venezuela Sehr geringe 29 Hongkong Mittlere 69 El Salvador Sehr geringe 30 Südkorea Mittlere 70 Oman Sehr geringe 31 Nigeria Mittlere 71 Mongolei Sehr geringe 32 Frankreich Mittlere 72 Saudi Arabien Sehr geringe 33 Italien Mittlere 73 Angola Sehr geringe 34 Vietnam Mittlere 74 Kuwait Sehr geringe 35 Costa Rica Mittlere 75 Kamerun Sehr geringe 36 China Geringe 76 Algerien Sehr geringe 37 Japan Geringe 77 Kambodscha Sehr geringe 38 Russland Geringe 78 Libyen Sehr geringe 39 Indonesien Geringe 79 Irak Sehr geringe 40 Taiwan Geringe 80 Laos Sehr geringe

OTS: EF Education First newsroom: http://www.presseportal.de/nr/77937 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_77937.rss2

Pressekontakt: Regula Knechtle regula.knechtle@ef.com Tel: +41 43 430 41 15 Deutschland: Niklas Kukat Niklas.Kukat@ef.com Tel: 0211 688 57 0 Österreich: Lukas Fasching Lukas.Fasching@ef.com Tel: + 43 1 512 14 60

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