21.07.2013 08:00
Bewerten
 (0)

Mittelstandsanleihen: Risikoaufschläge gestiegen

Mittelstandsanleihen: Risikoaufschläge gestiegen
Analyse-Auswertung
Die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Kupon von Mittelstandsanleihen und dem risikolosen Zins hat sich in den vergangenen Jahren vergrößert.
€uro am Sonntag

von Astrid Zehbe, Euro am Sonntag

Das ergeben Analysen der Ratingagentur Scope. Bei den seit 2010 begebenen Anleihen beträgt die durchschnittliche Kuponhöhe 7,5 Prozent.

2010 lag der Wert damit im Schnitt 5,2 Prozentpunkte über dem risikolosen Zins. 2011 waren es 5,8 Prozentpunkte, 2012 schon 6,8 Prozentpunkte und in den ersten sechs Monaten 2013 betrug der Aufschlag sogar 7,0 Prozentpunkte.

Als Referenzwert für den risikolosen Zins wurden die Renditen fünfjähriger Bundesanleihen herangezogen. Vor allem Insolvenzen sowie die Zunahme kleiner Emittenten haben die Risikoaufschläge steigen lassen. Bei unveränderter Notenbankpolitik geht Scope davon aus, dass sie auf dem derzeitigen Niveau bleiben werden.

Bildquellen: Alessio Ponti / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX startet freundlich -- Apple-Deal mit Kreditkartenfirmen für iPhone-Bezahldienst -- Iliad sucht Investoren für höheres T-Mobile-US-Gebot -- Samsung legt Schiffbaugeschäft und Anlagenbau zusammen

Deutscher Staat erzielt Milliarden-Überschuss. Deutsche Wirtschaft legt Rückwärtsgang ein. Verhandlungen über Kosten für Notstromreserve dauern an. Pilotengewerkschaft lässt Streiks bei Lufthansa offen. EU auf dem Weg zu neuen Sanktionen gegen Russland. SAP kann auf niedrigere Strafe im Streit mit Oracle hoffen.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Beste Produktmarken

Welche Darstellerin verdient am meisten?

Angesichts möglicher Streiks bei der Lufthansa und der Bahn werden die Forderungen nach einer gesetzlichen Lösung lauter. Wie stehen Sie dazu?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige