18.12.2012 08:30
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen: Verluste zum Start

Annäherung im US-Streit
Die deutschen Staatsanleihen sind am Dienstag mit Verlusten in die neue Handelswoche gegangen.
Im Handel wurde auf Berichte über eine Annäherung im US-Haushaltsstreit verwiesen. Sichere Anlagen wurden belastet. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,16 Prozent auf 144,63 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg im Gegenzug um knapp zwei Stellen auf 1,39 Prozent.

 

    Laut Medienberichten bewegen sich Regierung und Kongress im Haushaltsstreit aufeinander zu. Fortschritte gibt es demnach bei einem Hauptstreitpunkt, nämlich ab welchem Jahreseinkommen höhere Steuern fällig werden sollen. Die "Fiskalklippe" - eine Mischung aus automatischen Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen - könnte den USA zum Jahreswechsel einen fiskalischen Dämpfer von bis zu 600 Milliarden Dollar oder vier Prozent der Wirtschaftsleistung versetzen. Es droht der Rücksturz in die Rezession.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Aleksey Klints / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Dow schließt deutlich stärker -- Starbucks erzielt mehr Umsatz -- Fed beendet Anleihekäufe -- Apple-Chef Tim Cook outet sich als schwul -- Lufthansa, VW, Bayer, Linde im Fokus

Groupon übertrifft Erwartungen. LinkedIn mit Gewinnanstieg. EZB kauft ab November ABS. Kellogg's verkauft weniger Lebensmittel. Deutschland: Inflation weiter auf tiefstem Stand seit über vier Jahren. Mastercard profitiert weiter vom Konsumaufschwung. US-Wirtschaft wächst um 3,5 Prozent. Russland sieht Chance für Gas-Einigung.
In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?

Anzeige