16.01.2013 12:18
Bewerten
(0)

Deutschland muss Anlegern höhere Zinsen bei Anleiheauktion bieten

Auktion überzeichnet: Deutschland muss Anlegern höhere Zinsen bei Anleiheauktion bieten | Nachricht | finanzen.net
Auktion überzeichnet
Deutschland hat bei einer Anleiheauktion seinen Anlegern höhere Zinsen als zuletzt bieten müssen.
Bei Versteigerung von zehnjährigen Staatsanleihen sei die Rendite von 1,40 Prozent bei der letzten Auktion am 21. November auf 1,56 Prozent gestiegen, teilte die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mit. Die Nachfrage war etwas stärker als zuletzt. Die Auktion war 1,7-fach (1,5-fach) überzeichnet.

    Deutschland nahm bei der Versteigerung insgesamt fast 4,0 Milliarden Euro auf. Das anvisierte Gesamtvolumen der Auktion hatte bei 5,0 Milliarden Euro gelegen. Die Differenzsumme von 933 Millionen Euro wurde zurückbehalten, um die entsprechenden Papiere am freien Markt zu begeben. Damit wurden 20 Prozent der Auktion zurückbehalten (21.November: 19%)

    Die Rendite bei der Versteigerung entspricht in etwa der Entwicklung am Sekundärmarkt, wo Anleihen frei gehandelt werden. Dort waren die Zinssätze zuletzt gestiegen, allerdings ausgehend von rekordniedrigen Niveaus. Vor allem die Beruhigung an den Anleihemärkten der Krisenländer der Eurozone hatte die deutschen Renditen nach oben getrieben. Deutsche Anleihen gelten als eine sichere Anlageform.

    Seit Jahresbeginn gelten in der Eurozone verpflichtenden Umschuldungsklauseln (Collective Action Clauses, CAC) für Schuldtitel mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Dies war die erste Auktion zehnjähriger deutscher Anleihen mit CACs. Die neuen CAC sehen verbindliche Regeln für Zahlungsausfälle vor.

FRANKFURT (dpa-AFX)
Bildquellen: Aleksey Klints / Shutterstock.com, AR Pictures / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Dow Jones endet im Plus -- Amazon mit kräftigem Umsatzzuwachs -- Starbucks im Rahmen der Erwartungen -- Bayer, Airbus, PayPal, BASF, Allianz im Fokus

L'Oreal wächst nicht so stark wie erhofft. Adidas verdoppelt Prognose für Gewinnwachstum annähernd. MasterCard steigert Gewinn überraschend deutlich. Diese drei Voraussetzungen muss der Bitcoin erfüllen, um eine echte Währung zu werden. Frühere Deutsche-Bank-Vorstände verzichten auf Boni. Tesla-Aktie: UBS gibt sich pessimistisch für Tesla-Quartalszahlen. Deutsche Bank verdient mehr. VW etwas optimistischer.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

KW 29: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
KW 29: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Amazon906866
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BASFBASF11
Facebook Inc.A1JWVX
Porsche Holding SE VzPAH003
Apple Inc.865985
Nordex AGA0D655
TeslaA1CX3T
Allianz840400
BMW AG519000
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750