19.12.2012 11:15
Bewerten
 (1)

Ein Mitglied stimmte für Ausweitung der Anleihekäufe

Bank of England
Auf der jüngsten Sitzung der Bank of England (BoE) hat mit David Miles ein Mitglied im geldpolitischen Ausschuss für eine Ausweitung der bisherigen Anleihekäufe gestimmt.
Er habe sich für eine Ausweitung des Programms um 25 Milliarden Pfund auf 400 Milliarden Pfund ausgesprochen, schreibt die Bank of England in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) der Sitzung vom 5. und 6. Dezember. Die übrigen acht Mitglieder entschieden sich jedoch gegen eine die Ausweitung.

    Das Volumen des bisherigen Kaufprogramms ist seit Anfang November ausgeschöpft. Das im Sommer aufgelegte Kreditprogramm "Funding for Lending" geht jedoch weiter und verläuft laut Bank of England "ermutigend". Mit dem Programm soll die Kreditvergabe gestärkt und die Konjunkturerholung gestützt werden.

    Die Entscheidung, den Leitzins Anfang Dezember bei 0,5 Prozent zu belassen, wurde einstimmig gefällt, hieß es in den Minutes. "Die unmittelbaren Risiken aus der Eurozone sind gesunken und erscheinen weniger drückend als noch im Sommer und die Lage an den Finanzmärkten hat sich verbessert", schreibt die BoE. Der aktuelle Umfang der geldpolitischen Lockerung sei daher angemessen.

LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: rnagy / Shutterstock.com, shanneong / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX im Plus -- QIAGEN überrascht mit guten Zahlen -- HeidelbergCement verdient kräftig -- Amazon mit Rekordgewinn -- Alphabet meldet deutliches Umsatzwachstum -- SolarWorld, VW im Fokus

Chinesischer Investor legt Übernahmeangebot für AIXTRON vor. CANCOM legt weiter zu. Sony mit Gewinneinbruch. HeidelbergCement verdient kräftig. Sanofi von Wechselkursen und Venezuela belastet. Stellenabbau bei Microsoft fällt größer aus. Japans Zentralbank enttäuscht Finanzmärkte. Gewinn von Vermögensverwalter UBS schrumpft.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Firmen sind innovativ
Welche deutsche Stadt hat die meiste Kohle?
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Was ist Ihre Meinung zu selbstfahrenden Autos?