20.06.2013 08:53
Bewerten
 (0)

Fed setzt Anleihekäufe fort und signalisiert Flexibilität

Bernanke im Blick
Die amerikanische Notenbank Fed setzt ihre milliardenschweren Anleihekäufe zunächst unvermindert fort.
Um die Erholung der Binnenkonjunktur zu stützen wird die Notenbank wie bisher langfristige Staatsanleihen und mit Hypotheken besicherte Wertpapiere im Wert von monatlich 85 Milliarden US-Dollar kaufen. Dies teilte der Offenmarktausschuss FOMC am Mittwoch in Washington mit. Die Käufe sollen fortgesetzt werden, bis sich die Lage am Arbeitsmarkt substanziell verbessert hat.

    Wie bereits Anfang Mai signalisierte die Fed, die Anleihekäufe künftig flexibel handhaben zu wollen. Das Tempo der Käufe könne abhängig von der Entwicklung am Arbeitsmarkt erhöht oder auch reduziert werden, bekräftigte die Notenbank in ihrer Erklärung. Zugleich sicherte die Fed zu, ihren hochexpansiven Kurs auch dann noch beizubehalten, wenn die Anleihekäufe bereits eingestellt seien und sich die Konjunkturerholung beschleunige.

    Dementsprechend beließ die Notenbank ihren Leitzins in einer Spanne zwischen null und 0,25 Prozent. Auf diesem Rekordtief liegt die Fed Funds Rate seit Ende 2008, also seit mittlerweile viereinhalb Jahren. Bis die Arbeitslosenquote unter die Marke von 6,5 Prozent gefallen sei, werde sich daran nichts ändern. Derzeit liegt die Rate deutlich höher bei 7,6 Prozent. Die Fed hatte ihre Zinspolitik Ende 2012 an die Arbeitslosenquote gekoppelt./bgf/jsl

WASHINGTON (dpa-AFX) -

Bildquellen: fstockfoto / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich fester -- Bank of America muss Rekordstrafe zahlen -- US-Börsen leicht bergauf -- Air Berlin-Aktie hebt ab -- RTL, HP, GEA, Infineon im Fokus

Deutschland verklagt Schweizer Bank wegen verschwundenem DDR-Geld. Family Dollar schlägt im Bieterkampf höheres Angebot aus. Bundeskartellamt erlaubt Karstadt-Verkauf an Benko. Ein Drittel der Playstation 4-Nutzer kommen wohl von Xbox. Fed: Zinserhöhungen früher als erwartet?.
Diese Models verdienten 2014 am meisten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wirken befristete Jobs wie die Anti-Baby-Pille. Sind Sie auch dieser Meinung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige