07.01.2013 12:04
Bewerten
 (0)

Bund verdient auch 2013 Geld bei Kreditaufnahme

Bundesanleihen
Die anhaltende Suche nach sicheren Anlagen beschert dem Bund auch 2013 einen Überschuss bei der kurzfristigen Kreditaufnahme.
Am Montag gelang es dem Bund zum wiederholten Male, sich zu verschulden und dabei Geld zu verdienen. Nach Zahlen der Bundesbank in Frankfurt erbrachte eine Versteigerung unverzinslicher Schatzanweisungen mit sechsmonatiger Laufzeit eine Durchschnittsrendite von minus 0,0091 Prozent. Das bedeutet, der Bund erhält von Käufern der Papiere unter dem Strich eine kleine Prämie für die Geldverwahrung.

    Die Prämie für den Bund war allerdings etwas geringer als bei der letzten vergleichbaren Auktion von Anfang Dezember. Seinerzeit hatte sich eine Rendite von minus 0,017 Prozent eingestellt. Auch die Nachfrage nach der Schuldtiteln war etwas schwächer, aber immer noch gut doppelt so groß wie das Angebot.

    Die Versteigerung erbrachte dem Bund unmittelbar 3,52 Milliarden Euro. Das Platzierungsziel von vier Milliarden Euro soll erreicht werden, indem die verbleibenden Papiere im freien Handel (Sekundärmarkt) begeben werden. Dieses Vorgehen ist üblich, damit auch Kleinanleger zum Zug kommen können. Bei unverzinslichen Schatzanweisungen oder "Bubills" ergibt sich die Rendite mangels Zinszahlungen allein aus dem Verkaufskurs.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Christian Mueller / Shutterstock.com, Aleksey Klints / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX im Plus -- Dow stabil -- Bayer reduziert Umsatzprognose -- Gewinn der Deutschen Bank bricht ein -- BASF mit schwachem Quartal -- PUMA meldet Aufwärtstrend -- Apple, Twitter im Fokus

Probleme mit Jumbo und Dreamliner reißen Boeing in die Verlustzone. Geistesblitze bei Conti sparen seit 2012 halbe Milliarde Euro ein. GlaxoSmithKline profitiert weiter von neuen Medikamenten. Monte dei Paschi plant angeblich Kapitalerhöhung über 5 Milliarden Euro. Apple steigt vom Thron - und bleibt doch König.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Bayer: Monsanto-Deal würde ein neues Burg­graben-Unter­nehmen ergeben!
Mit der Übernahme des US-Saatgutspezialisten Monsanto will Bayer im Agrarchemie-Geschäft den großen Wurf landen und zur weltweiten Nummer Eins aufsteigen. Der strategisch sinnvolle Megadeal ist allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet. Lesen Sie in der neuen Ausgabe des Anleger­magazins, warum der Life-Science-Konzern dennoch einen näheren Blick wert ist.
Welche deutsche Stadt hat die meiste Kohle?
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Die wertvollsten Marken 2016

Umfrage

Was ist Ihre Meinung zu selbstfahrenden Autos?