28.01.2013 12:01
Bewerten
 (0)

Erstmals seit Juni kein Negativzins für deutsche Kurzläufer

Bundesanleihen
Investoren fordern erstmals seit Juni wieder eine positive Rendite, um Deutschland für ein Jahr Geld zu leihen.
Am Montag konnte der Bund bei einer Auktion von Geldmarktpapieren mit zwölfmonatiger Laufzeit ("Bubills") 2,07 Milliarden Euro einnehmen, wie aus einer Mitteilung der Bundesbank hervorgeht. Anleger sollen einen Minizins in Höhe von 0,1319 Prozent erhalten. Damit liegt die Rendite in diesem kurzen Laufzeitbereich zum ersten Mal seit mehr als einem halben Jahr wieder im positiven Bereich.

 In den vergangenen Monaten hatten Investoren Negativzinsen in Kauf genommen, um ihre überschüssigen Mittel kurzfristig in deutschen Schuldverschreibungen parken zu können. Die Papiere gelten in Krisenzeiten als einer der wenigen "sicheren Häfen" für Anleger. Dass die Kurzläufer des Bunds nun wieder Erträge abwerfen, kann deshalb als weiteres Entspannungssignal für die Finanzmärkte gedeutet werden.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Christian Mueller / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX im Minus -- Apple will wohl iWatch vorstellen -- SAP stellt Patentantrag für mobilen Computer -- Piloten wollen Germanwings am Freitag bestreiken -- Samsung kündigt Computeruhr an

FBI untersucht Hackerangriff auf Großbanken. Deutschland: Zahl der Arbeitslosen steigt um 30 000 auf 2,902 Millionen. Operativer Gewinn von Bouygues wegen Preiskampf im Mobilfunk eingebrochen. Zalando will an kostenlosen Retouren festhalten. Fielmann verdient im 2. Quartal netto 4 Prozent mehr. Telefonica erhöht Angebot für brasilianische GVT.
Beste Produktmarken

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Welche Darstellerin verdient am meisten?

Angesichts möglicher Streiks bei der Lufthansa und der Bahn werden die Forderungen nach einer gesetzlichen Lösung lauter. Wie stehen Sie dazu?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige