28.12.2012 08:32
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen: Etwas schwächer - Hoffnung auf Einigung im US-Haushaltsstreit

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Am Markt für deutsche Staatsanleihen sind die Kurse am Freitag mit der Hoffnung auf eine Einigung im US-Haushaltsstreit etwas schwächer in den Handel gestartet. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,08 Prozent auf 145,43 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand bei 1,32 Prozent.

 

    US-Präsident Barack Obama will nach Informationen der "New York Times" im Haushaltsstreit nochmals einen Versuch unternehmen, um mit den Republikanern doch noch einen Kompromiss vor Jahresende zu finden. Am Markt gebe es Hoffnung, dass der Sturz von der "Fiskalklippe" in letzter Minute verhindert werden kann, und das sorge für etwas Risikofreude, erklärten Händler den leichten Verkaufsdruck bei den als sicher geltenden Bundesanleihen.

 

    Außerdem dürften am Nachmittag wichtige Daten zur Stimmung von Einkaufsmanagern in den USA das Interesse der Investoren auf sich ziehen. Am späten Vormittag könnte zudem eine Versteigerung von Staatsanleihen in Italien die Kurse der deutschen Staatsanleihen bewegen./jkr/stk

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

DAX schließt über 2 Prozent fester -- US-Börsen uneinheitlich -- Starkes Box-IPO: Erstkurs bei 20,20 Dollar -- Tele Columbus-Börsengang erfolgreich -- GE, Twitter im Fokus

Von der Leyen macht Airbus schwere Vorwürfe. EZB Coeure: Anleihekäufe nicht begrenzt. IPO: Aena geht am 11. Februar an die Börse. McDonald's plant weniger neue Filialen nach tristem Jahr. ifo-Chef Sinn kritisiert EZB-Anleihenprogramm.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Das sind die umsatzstärksten Fußballklubs der Welt

Welche Promis haben den größten Einfluss auf uns?

Umfrage

Depot, Urlaub & Co: Sind Sie direkt von der Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro betroffen?

Anzeige