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08.02.2012 12:15

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Deutsche Anleihen: Schwächer - Fortschritte in Griechenland belasten


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Fortschritte bei den Verhandlungen um weitere Hilfen für das hochverschuldetete Griechenland haben die deutschen Staatsanleihen am Mittwoch belastet. Der für den Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,14 Prozent auf 137,75 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,976 Prozent.

 

   Griechische Medien berichteten am Mittag, die Einigung mit den privaten Gläubigern sei endlich erzielt worden. Auch mit den öffentlichen Parteien scheinen die Gespräche voranzukommen: Laut Christophe Frankel, Vize-Chef des EFSF, wird der Krisenfonds wahrscheinlich eine "signifikante Rolle" beim Schuldenschnitt spielen. Damit mehren sich die Anzeichen dafür, dass der EFSF die griechischen Anleihen der Europäischen Zentralbank übernehmen könnte. Die Notenbank ist als größter Einzelgläubiger ein entscheidender Akteur beim Schuldenschnitt.

 

    Der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos will sich heute Nachmittag außerdem in Athen mit den Chefs der drei Regierungsparteien treffen, um sich über die harten Auflagen zu einigen, die die internationalen Geldgeber im Gegenzug für die neuen Rettungsmaßnahmen verlangen. Griechenland muss bis zum 20. März mehr als 14 Milliarden Euro auftreiben, um fälligen Schulden begleichen zu können. Andernfalls droht dem Land die Pleite./hbr/bgf

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