26.03.2013 12:53
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen: Schwächer - Wirkung der Dijsselbloem-Aussagen lässt nach

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Dienstag belastet durch eine Erholung an den Aktienmärkten gefallen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank um 0,09 Prozent auf 144,60 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,35 Prozent.

   Zunächst hatten noch Aussagen von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem vom Vortag die Anleihen beflügelt. Dijsselbloem war von der britischen "Financial Times" dahingehend zitiert worden, dass die Belastung von zyprischen Bankkunden als Vorbild für andere Euro-Länder dienen könnte. Der Niederländer relativierte anschließend seine Äußerungen und betonte, er sei falsch interpretiert worden. Am Dienstag distanzierten sich andere Vertreter der Eurozone von den Aussagen.

    So hatte EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure versucht, die Debatte zu beruhigen und bezeichnete das Krisenmanagement in Zypern als klaren Sonderfall. Die Anleihen drehten im Vormittagshandel im Sog festerer Aktienmärkte ins Minus. Zudem hat sich Italien zu deutlich günstigeren Konditionen als zuletzt am Geldmarkt refinanzieren können. Im Nachmittagshandel steht eine Reihe wichtiger US-Konjunkturdaten auf dem Kalender. So werden Daten zu den Auftragseingängen für langlebige Güter und das Verbrauchervertrauen des Conference Board veröffentlicht./jsl/jkr

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX um die Nulllinie -- Dow fester -- Fed beendet Anleihekäufe -- Apple-Chef Tim Cook outet sich als schwul -- Lufthansa kassiert Prognose 2015 -- VW, Bayer, Linde im Fokus

Kellogg's verkauft weniger Lebensmittel. Deutschland: Inflation weiter auf tiefstem Stand seit über vier Jahren. Mastercard profitiert weiter vom Konsumaufschwung. US-Wirtschaft wächst um 3,5 Prozent. Russland sieht Chance für Gas-Einigung. Ratiopharm-Mutter Teva verdient besser und kauft mehr Aktien zurück.
In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?

Anzeige