04.02.2013 13:04
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen: Teilweise erholt von anfänglichen Verlusten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Montag im Mittagshandel etwas schwächer tendiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,08 Prozent auf 141,89 Punkte. Er notierte damit jedoch deutlich über seinem Tagestiefstand von 141,47 Punkten. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten zuletzt mit 1,68 Prozent.

 

    Zunächst hatten die Kursgewinne an den asiatischen Aktienmärkten die Anleihen unter Druck gebracht. Die Erholung des Bund-Future im Vormittagshandel erklärten Händler mit der politischen Zuspitzung in den Euroländern Spanien und Italien. Die Risikoaufschläge für spanische und italienische Staatsanleihen legten deutlich zu. Vor allem die politische Entwicklung in beiden Ländern sei für die gestiegene Unsicherheit verantwortlich.

 

    In Spanien steht der konservative Regierungschef Mariano Rajoy wegen einer Affäre um angebliche schwarze Kassen in seiner Volkspartei (PP) unter Druck. In Italien hat das Parteienbündnis des frühere Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi laut jüngsten Wahlumfragen aufgeholt. Beobachter fürchten jetzt politische Instabilität nach den Wahlen Ende Februar./jsl/bgf

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX auf Höhenflug -- Dow mit neuem Rekordhoch -- Goldpreis fällt auf Vierjahrestief -- Airbag-Defekt bei Audi -- BoJ lockert Geldpolitik -- Citigroup, Lanxess, Starbucks, Groupon, LinkedIn im Fokus

E.ON und RWE müssen Klagen gegen Atommüll-Lagerung zurücknehmen. Großbritannien zahlt Weltkriegsanleihe zurück. Chevron trotzt Ölpreisrückgang. Exxon macht mehr Gewinn. Panasonic hebt Prognose an. Russische Notenbank stemmt sich mit Zinserhöhung gegen Rubel-Verfall. Daimler beteiligt sich an Motorradbauer MV Augusta.
In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?

Anzeige