24.05.2013 13:10
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen drehen nach positiver Ifo-Überraschung ins Minus

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag ihre anfänglichen Kursgewinne nach robusten Konjunkturdaten wieder abgegeben. Das Ifo-Geschäftsklima, der wichtigste Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft, lieferte eine positive Überraschung. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,09 Prozent auf 144,25 Punkte zurück. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,454 Prozent.

    Gute Nachrichten aus Deutschland hoben die Risikofreude an den Finanzmärkten zum Wochenausklang: Neben dem Ifo-Index, der nach zwei Rückgängen in Folge überraschend kräftig zulegen konnte, übertraf auch das GfK-Konsumklima die Erwartungen. Dass die deutsche Wirtschaft, was das Wachstum angeht, zuletzt kaum von der Stelle kam, trat angesichts der robusten Stimmungsdaten in den Hintergrund. Am Nachmittag könnten neue Zahlen zum Auftragseingang von Investitionsgütern in den USA die Kurse bewegen./hbr/jkr

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

Deutliche Gewinne: DAX rund 2 Prozent im Plus -- Deutsche Bank: Postbank-Verkauf als Option? -- 50-Prozent-Kurseinbruch bei Daimler-Partner BYD -- ifo-Index steigt -- United Internet, QSC im Fokus

EZB veröffentlicht Sitzungsprotokolle nach vier Wochen. Bundestag stellt sich hinter Kreditlinie für Griechenland. Daimler legt 600 Millionen Euro wegen Kartellverfahren zurück. Russland will Bankensystem mit fast 14 Milliarden Euro stützen. EU beschließt neue Krim-Sanktionen. Französische Kosmetikkonzerne büßen Preisabsprachen mit fast 1 Mrd. Euro.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige