16.07.2013 13:29
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen gewinnen nach enttäuschenden ZEW-Daten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Dienstag nach enttäuschenden ZEW-Daten zugelegt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg gegen Mittag um 0,17 Prozent auf 143,63 Punkte, nachdem der Future am Morgen noch nahezu unverändert in den Handel gestartet war. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sank um zwei Punkte auf 1,56 Prozent.

    Mit der Veröffentlichung der ZEW-Daten gingen Anleger vorerst auf Nummer sicher und kauften Bundesanleihen. Der Bund-Future erreichte am späten Vormittag sein Tageshoch bei 143,70 Punkten. Die ZEW-Konjunkturerwartungen haben sich erstmals seit April wieder eingetrübt. Zwar bleibt das Konjunkturbarometer auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Der überraschende Rückschlag zeigt nach Einschätzung der Commerzbank aber auch, dass mit Blick auf die weitere konjunkturelle Entwicklung "zu Euphorie kein Anlass besteht".

    Am Vormittag hatte Spanien bei einer Versteigerung von Geldmarktpapiere keine Probleme. Obwohl Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy im Schwarzgeldskandal weiter unter Druck gerät, konnte das Land bei Anlegern mühelos rund vier Milliarden Euro einsammeln.

    Für den weiteren Handelsverlauf rechnen Händler nicht mehr mit allzu viel Bewegung bei den Kursen am deutschen Rentenmarkt. Die Anleger warten auf eine Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem US-Kongress. Am Mittwoch könnte Bernanke weitere Hinweise auf die künftige Geldpolitik geben und die Investoren dürften sich an den Märkten eher zurückhalten./jkr/jsl

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow Jones schließt etwas leichter -- E.ON will Milliarden am Anleihemarkt aufnehmen -- Ströer erhöht Dividende stärker als erwartet -- Lufthansa, Apple im Fokus

Commerzbank will wohl Wertpapierabwicklung auslagern. Samsung könnte Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 wieder zurückbringen. Audi muss Produktion teilweise einstellen. Überwiegend positive Analystenkommentare stützen Snap-Aktie. Infineon-Aktie verliert weniger als DAX dank Analystenlob. Cum-Cum-Geschäfte: Auch Volksbanken und Sparkassen unter Verdacht.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

Hier macht Arbeiten Spaß
Die besten Arbeitgeber weltweit
KW 12: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 12: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Der bayerische Handelsverband rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Lebensmittelverkäufe über das Internet. Wäre das auch was für Sie?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BayerBAY001
CommerzbankCBK100
Allianz840400
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
Nordex AGA0D655
Infineon Technologies AG623100
BASFBASF11
SAP SE716460
Siemens AG723610
BMW AG519000