27.11.2012 13:07
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen reduzieren Verluste

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Staatsanleihen haben am Dienstag ihre frühen Verluste bis zum Mittag reduzieren können. Nach einem schwachen Start infolge der Einigung auf weitere Finanzhilfen für Griechenland lag der Euro-Bund-Future zuletzt noch leicht im Minus. Der richtungsweisende Termin-Kontrakt für den deutschen Rentenmarkt sank um 0,14 Prozent auf 142,23 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg leicht auf 1,43 Prozent.

 

    Nach einer wochenlangen Hängepartie haben sich die internationalen Geldgeber auf die Auszahlung weiterer Hilfskredite für Athen verständigt. Zudem wird dem größten Sorgenkind im Euroraum mit verschiedenen Maßnahmen geholfen, um die erneut aus dem Ruder gelaufene Staatsverschuldung zu verringern. Die Börsen in Asien und Europa reagierte mit Kursaufschlägen.

 

    Ob sich die Lösung als nachhaltig erweist, ist freilich ungewiss. So gelten insbesondere die Wachstumsannahmen, die dem veränderten Anpassungsprogramm zugrunde liegen, als optimistisch. Viele Experten kommentierten, abermals sei Athen Zeit erkauft worden, damit das Land aus der schweren Rezession finden kann./bgf/jsl

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX mit Verlusten -- Dow fester -- Fed beendet Anleihekäufe -- Apple-Chef Tim Cook outet sich als schwul -- Lufthansa kassiert Prognose 2015 -- VW, Bayer, Linde im Fokus

Kellogg's verkauft weniger Lebensmittel. Deutschland: Inflation weiter auf tiefstem Stand seit über vier Jahren. Mastercard profitiert weiter vom Konsumaufschwung. US-Wirtschaft wächst um 3,5 Prozent. Russland sieht Chance für Gas-Einigung. Ratiopharm-Mutter Teva verdient besser und kauft mehr Aktien zurück.
In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?

Anzeige