24.07.2013 19:08
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen rutschen kräftig ab - Eurozone auf Erholungskurs

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben ihre Verluste vom Vortag am Mittwoch kräftig ausgeweitet. Deutlich besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone machten Hoffnung auf ein nahendes Ende der Rezession im Währungsraum. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Abend um 0,81 Prozent auf 142,65 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg bis auf 1,65 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit vier Wochen.

    Nachdem Chinas Einkaufsmanagerindex am Morgen noch die Finanzmärkte enttäuscht hatte, änderte sich das Bild mit der Veröffentlichung der Umfragewerte für die Eurozone. Im Juli legte das vom privaten Forschungsunternehmen Markit erhobene Stimmungsbarometer hier überraschend stark zu. Die neuen Daten lassen auch in den Krisenstaaten des Währungsraums eine konjunkturelle Erholung in der zweiten Jahreshälfte erwarten. Finanzanleger reagierten mit gestiegener Risikofreude. Die als sicher gehandelten deutschen Staatspapiere waren entsprechend weniger gefragt./hbr/he

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- MorphoSys-Aktie und Roche-Aktie fallen kräftig -- US-Börsen in der Gewinnzone -- GfK-Konsumklima auf höchstem Stand seit acht Jahren

BayernLB verklagt Ecclestone. Euro gibt leicht nach. Studio Babelsberg erwartet für 2014 Millionenverlust. Sartorius verkauft Sparte. Ölpreise deutlich gestiegen. Verdi ruft an vier Amazon-Standorten zu Streiks bis Heiligabend auf. Allianz stimmt Vergleich nach Amoklauf von Winnenden zu. Facebook will mehr über Datenschutz informieren.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Unternehmen sind am attraktivsten für Informatiker?

Diese Flughäfen werden hoch frequentiert

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige