Deutsche Anleihen setzen Abwärtstrend fort
Die amerikanische Notenbank Fed hatte am Vorabend ihre ohnehin sehr expansive Geldpolitik nochmals gelockert. Zusätzlich zum Erwerb von Hypothekenpapieren will die Federal Reserve nun auch wieder Staatsanleihen kaufen. Insgesamt belaufen sich die Wertpapierkäufe auf 85 Milliarden Dollar pro Monat. Wie amerikanische Staatsanleihen konnten auch deutsche Schuldtitel nicht profitieren. Beobachter argumentierten, es sei zweifelhaft, ob die zusätzlichen Anleihekäufe einen nennenswerten konjunkturellen Effekt entfachten.
Am Donnerstag rücken unterdessen die großen Euro-Sorgenkinder Italien und Spanien in den Fokus. Beide Länder werden langlaufende Staatsanleihen versteigern. Das Umfeld ist angesichts der italienischen Regierungskrise ungünstig, wenngleich sich die Lage an den Finanzmärkten zuletzt wieder etwas beruhigt hatte. Die Euro-Finanzminister beraten derweil in Brüssel über weitere Hilfskredite für Griechenland./bgf/kja


