20.06.2013 09:00
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Deutsche Anleihen starten deutlich schwächer

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag mit deutlichen Abschlägen auf die Kommentare des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vom Vorabend reagiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel zum Handelsstart um 0,99 Prozent auf 142,04 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um gut elf Basispunkte auf 1,67 Prozent. Über den gesamten Euroraum hinweg zogen die Anleiherenditen zweistellig an.

    Am Mittwochabend hatte Bernanke die Finanzmärkte mit Äußerungen zum möglichen Zeitplan für die Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe in Aufruhr versetzt, mit denen die Fed die Wirtschaft anschieben will. Sollten die Konjunkturdaten wie erwartet ausfallen, sei eine erste Reduzierung der Käufe "später in diesem Jahr" möglich. In der Folgezeit könnten sie schrittweise verringert und Mitte 2014 komplett eingestellt werden.

    Experten rechnen am Donnerstag mit hohen Schwankungen am deutschen Anleihemarkt. Nach der US-Notenbank Fed rückt eine Flut an Konjunkturdaten in den Fokus. China machte am Morgen den Anfang mit schwachen Stimmungswerten aus der Industrie. In der Eurozone stehen die Einkaufsmanagerumfragen an, in den USA werden ebenfalls Stimmungsindikatoren sowie Zahlen vom Arbeits- und Häusermarkt erwartet. Außerdem versteigern Spanien und Frankreich Staatsanleihen. Beide müssen mit steigenden Zinsen rechnen./hbr/bgf

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Warren Buffett steigert Quartalsgewinn kräftig. Evonik: Engel gibt Chefposten an Kullmann ab. Einfach-Handy Nokia 3310 kommt zurück. Pfeiffer Vacuum lehnt Übernahmeangebot von Busch endgültig ab. BMW prüft offenbar wegen Brexit Bau des Elektro-Mini in Deutschland. STADA öffnet Bücher für alle Interessenten. Deutsche Bank kommt beim Stellenabbau voran.
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