26.03.2013 08:33
Bewerten
 (3)

Deutsche Anleihen starten kaum verändert

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen sind am Dienstag kaum verändert gestartet. Die Nervosität bleibe nach dem Machtwort von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem zu künftigen Bankensanierungen hoch, sagten Händler. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel zu Handelsbeginn um 0,06 Prozent auf 144,67 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg im Gegenzug um drei Basispunkte auf 1,34 Prozent.

    Eurogruppen-Chef Dijsselbloem hatte am Vortag die Risikofreude an den Märkten massiv gedämpft. Der Niederländer sagte, die Belastung von zyprischen Bankkunden könne als Vorbild für weitere kriselnde Euro-Länder dienen. Die "Büchse der Pandora" sei weiter geöffnet worden, kommentierte Experte Dirk Gojny von der National-Bank die Äußerungen. Dijsselbloem ruderte später ein Stück weit zurück und betonte, dass Zypern ein besonderer Fall sei und es sich bei den Hilfsprogrammen für Euro-Krisenländer stets um maßgeschneiderte Lösungen handle.

    Im weiteren Handelsverlauf steht vor allem eine italienische Geldmarktauktion im Fokus der Anleger. Das nach chaotischen Parlamentswahlen politisch gelähmte Euro-Schwergewicht will Anleger um insgesamt 8,5 Milliarden Euro anpumpen. Die als sicher geltenden deutschen Anleihen dürften gut unterstützt bleiben, sagt Ökonom Gojny. Er erwartet den Bund-Future in einer Spanne zwischen 144,00 und 145,35 Punkten. Entscheidende Euro-Konjunkturdaten werden nicht veröffentlicht./hbr/jha/   

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow schließt leichter -- Apple-Chef Tim Cook wendet sich mit offenem Brief an EU -- Cryan: Deutsche Bank sucht nicht nach Partnern im deutschen Markt -- Monsanto, VW im Fokus

Commerzbank-Chef sieht keinen Grund für Kapitalerhöhung. Weiter Unstimmigkeit in der US-Notenbank. Scheidender adidas-Chef Hainer rechnet mit zweistelligem Wachstum in USA. Betriebsräte von thyssenKrupp in Sorge. Betriebsräte von thyssenKrupp in Sorge.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Welche Schönheit verdient am meisten?
Diese deutschen Krankenkassen sind beliebt
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Apples iPhone 7 steht vor der Tür. Kaufen Sie sich das neue Modell?