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21.03.2013 08:39
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Deutsche Anleihen starten mit Verlusten - Zypern und Auktionen im Blick

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen sind am Donnerstag mit moderaten Verlusten in den Handel gegangen. Händler nannten die gute Stimmung an den asiatischen Börsen als Grund. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank zu Handelsbeginn um 0,12 Prozent auf 144,12 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg leicht auf 1,39 Prozent.

    Am Rentenmarkt blicken die Anleger nach Spanien, Frankreich und Irland. Dort werden neue Schuldtitel auktioniert. Während Spanien und Frankreich langlaufende Anleihen platzieren wollen, begibt Irland kurzlaufende Geldmarktpapiere. Die Voraussetzungen sind recht gut, die Finanzmärkte haben sich von der Zypern-Krise bislang nicht sonderlich beeindrucken lassen. Fundamental stehen die Einkaufsmanagerindizes aus dem Euroraum und zahlreiche US-Daten im Blick.

    In Zypern geht unterdessen die Suche nach einer Eigenbeteiligung des Landes am Rettungspaket weiter. Sie ist Voraussetzung für Finanzhilfen durch die Euro-Partner. Präsident Nikos Anastasiades will sich am Donnerstag zunächst mit den Parteichefs treffen, um mit ihnen eine neue Version der Zwangsabge auf Bankeinlagen zu diskutieren. Offenbar geht es darum, Guthaben von weniger als 100.000 Euro zu verschonen oder geringer zu belasten./bgf/jkr

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