22.08.2013 08:42
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen starten mit deutlichen Verlusten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen sind am Donnerstag mit deutlichen Verlusten in den Handel gegangen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank am Morgen um 0,31 Prozent auf 139,71 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe erhöhte sich spürbar um fünf Basispunkte auf 1,92 Prozent.

    Händler erklärten die frühen Verluste unter anderem damit, dass das Protokoll zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank vom Mittwochabend nachgewirkt habe. Der Mitschrift zufolge herrscht im Fed-Offenmarktausschuss FOMC breiter Konsens, die milliardenschweren Anleihekäufe noch in diesem Jahr erstmalig zurückzuführen. Der konkrete Zeitpunkt einer ersten Verringerung bleibt aber offen. Bankvolkswirte halten September oder Dezember für wahrscheinlich.

    Am Donnerstag rücken derweil wichtige Konjunkturdaten aus dem Euroraum in den Blick. Die Einkaufsmanagerindizes, eine Umfrage unter ranghohen Unternehmensvertretern, dürften zusätzliche Hinweise auf eine konjunkturelle Stabilisierung im Währungsraum liefern. Im zweiten Quartal hatte die Eurozone insgesamt die Rezession verlassen, einzelne große Länder wie Italien oder Spanien waren aber noch leicht geschrumpft./bgf/jkr

Heute im Fokus

DAX legt zu -- Nikkei mit höchstem Wochenverlust seit 2008 -- Commerzbank schafft Milliardengewinn -- Stahl reißt thyssenkrupp wieder in rote Zahlen -- Groupon übertrifft Markterwartungen

Triebwerksbauer Rolls-Royce kappt wegen Krise Dividende. Japans Regierung deutet Intervention gegen starken Yen an. Renault: Neue Modelle bescheren Renault kräftiges Gewinnplus. Deutsche Bank: S&P senkt Ratings für Tier-1-Papiere. Euro gibt leicht nach - Yen im Fokus. Carl Zeiss Meditec wächst dank schwachen Euros operativ.
Wer hatte das größte Emissionsvolumen?
Welche ist die wertvollste Marke im Bereich des Sports?
Wer verdient am meisten?

Umfrage

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden. Ist für Sie das Thema Grexit abgehakt?