12.12.2012 09:27
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen starten schwächer

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Staatsanleihen präsentieren sich am Morgen schwächer. Der Bund-Future verbilligt sich derzeit um 0,05 Prozent auf 145,34 Punkte, während der Bobl-Future aktuell um 0,06 Prozent auf 127,58 Zähler abgeben muss. Der Schatz-Future verliert derzeit 0,03 Prozent auf 110,90 Punkte.

Die Inflation in Deutschland hat sich im November 2012 nach endgültigen Angaben des Statistischen Bundesamtes mit verlangsamtem Tempo fortgesetzt. Demnach belief sich die Inflationsrate auf 1,9 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,0 Prozent im Oktober 2012 und 2,4 Prozent im November 2011. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2,0 Prozent wird damit unterschritten. Die Inflationsrate wurde weiterhin deutlich durch die Preisentwicklung bei Energie bestimmt. Ohne die Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im November 2012 nur bei 1,6 Prozent gelegen. Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag um 1,9 Prozent über dem Stand von November 2011. Im Vergleich zum Vormonat sank der Index um 0,2 Prozent.

Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge, die Im- und Exportpreise, der Ölmarktbericht, der Staatshaushalt und das Fed-Sitzungsergebnis gemeldet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (12.12.2012/ac/n/m)

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

Deutliche Gewinne: DAX rund 2 Prozent im Plus -- Deutsche Bank: Postbank-Verkauf als Option? -- 50-Prozent-Kurseinbruch bei Daimler-Partner BYD -- ifo-Index steigt -- United Internet, QSC im Fokus

EZB veröffentlicht Sitzungsprotokolle nach vier Wochen. Bundestag stellt sich hinter Kreditlinie für Griechenland. Daimler legt 600 Millionen Euro wegen Kartellverfahren zurück. Russland will Bankensystem mit fast 14 Milliarden Euro stützen. EU beschließt neue Krim-Sanktionen. Französische Kosmetikkonzerne büßen Preisabsprachen mit fast 1 Mrd. Euro.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige