20.11.2012 18:16
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen trotz Frankreich-Abstufung tief im Minus

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Staatsanleihen haben am Dienstag kräftige Kursverluste verzeichnet. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum frühen Abend um 0,43 Prozent auf 142,33 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg im Gegenzug um sechs Stellen auf 1,42 Prozent.

 

    Die Aberkennung der französischen Spitzenbonität durch die Ratingagentur Moody's beeindruckte die Finanzmärkte nicht nachhaltig. Vor dem Griechenland-Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel ist die Risikofreude der Investoren gestiegen. Trotz des weiter schwelenden Konflikts zwischen Eurogruppe und Internationalem Währungsfonds über den längerfristigen Sanierungskurs setzt der Markt auf rasche neue Hilfsgelder für das pleitebedrohte Athen.

 

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte sich vor den schwierigen Verhandlungen zuversichtlich gezeigt, die Erwartungen jedoch zugleich gedämpft. "Wir haben uns ja vorgenommen, zu einem Ergebnis zu kommen, aber ich kann es ihnen nicht versprechen. Es ist noch ein bisschen Arbeit zu leisten", hatte Schäuble am Dienstag in Brüssel gesagt./hbr/he

 

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Wall Street feiertagsbedingt geschlossen -- Griechisches Verfassungsgericht lässt Referendum zu -- K+S, Facebook im Fokus

Tsipras schwört seine Anhänger auf 'Nein' bei Referendum ein. Knappes Ergebnis bei Hellas-Referendum erwartet. Friedliche Demonstration gegen Sparauflagen für Griechenland. Alter Flughafen Berlin-Schönefeld bleibt länger am Netz. Tsipras fordert Schuldenschnitt und 20 Jahre mehr Zeit. Im Übernahmepoker um K+S verhärten sich die Fronten. Tsipras: Ein Nein beim Referendum wäre kein Ende der Verhandlungen. Varoufakis: Einigung mit Gläubigern kommt in jedem Fall zustande.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Diese Aktien stehen bei Hedgefonds ganz oben

Umfrage

Wie wird sich nach Ihrer Einschätzung der DAX bis zum Jahresende entwickeln?