25.01.2013 13:08
Bewerten
 (0)

Deutsche Anleihen unter Druck - Ifo-Index und EZB-Zahlen heben Stimmung

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag von robusten Konjunkturdaten und positiven Signalen aus dem europäischen Bankensektor belastet worden. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank bis zum Mittag um 0,26 Prozent auf 142,83 Punkte. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten mit 1,62 Prozent. Das waren gut vier Basispunkte mehr als am Donnerstag.

 

    Händler begründeten die Verluste am Rentenmarkt mit einer größeren Risikoneigung der Investoren. Dementsprechend legten die Aktienmärkte zu. Für gute Stimmung sorgte zum einen das Ifo-Geschäftsklima für Januar. Mit dem dritten Anstieg in Folge deutet das wichtige Konjunkturbarometer auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft im Frühjahr hin. Zudem fiel die Aufhellung stärker aus als am Markt erwartet.

 

    Entspannungssignale kamen auch aus dem Bankensektor des Euroraums. Wie die EZB mitteilte, wollen 278 Banken in einer ersten Runde Krisenhilfen über insgesamt 137,2 Milliarden Euro an die Notenbank zurückzahlen. Das ist deutlich mehr als erwartet. Bei dem Rückfluss handelt es sich um Gelder aus der Ende 2011 gewährten Langfristhilfe der EZB mit einer ungewöhnlich langen Laufzeit von bis zu drei Jahren./bgf/hbr

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

DAX stabil -- Dow kaum verändert -- MorphoSys-Aktie und Roche-Aktie fallen kräftig -- BAIC-Aktie startet mit angezogener Handbremse -- GfK-Konsumklima auf höchstem Stand seit acht Jahren

Verdi ruft an vier Amazon-Standorten zu Streiks bis Heiligabend auf. Allianz stimmt Vergleich nach Amoklauf von Winnenden zu. Facebook will mehr über Datenschutz informieren. Alstom-Aktionäre machen Weg für Übernahme durch GE frei. Rentenbeitragssatz sinkt auf 18,7 Prozent. EZB stellt im Februar neuen 20-Euro-Schein vor.
Diese Flughäfen werden hoch frequentiert

Wer verdient was?

Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige