Die Deutsche Post sichert sich Geld für die Zahlung von Pensionen. Der DAX-Konzern will insgesamt bis zu 2 Milliarden Euro über die Ausgabe von Anleihen aufnehmen. Mit dem Kapital soll das für die Altersbezüge der deutschen Mitarbeiter zur Verfügung stehende Planvermögen fast verdoppelt werden, teilte das Logistikunternehmen mit.
Der Schritt werde den operativen Cashflow in den kommenden Jahren entlasten, hieß es. Denn künftig könne ein größerer Teil der Pensionszahlungen aus dem Planvermögen und den Erträgen aus der Anlage dieser Gelder geleistet werden. Auch das Finanz- sowie das Konzernergebnis sollen davon profitieren.
Noch am Berichtstag will der Bonner Konzern eine Wandelanleihe sowie zwei klassische Anleihen am Markt platzieren. Die Wandelanleihe mit einem Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro sei in etwa 48 Millionen Aktien wandelbar. Angeboten werden die Papiere institutionellen Investoren außerhalb der USA im Rahmen eines beschleunigten Bookbuildingverfahrens. Die Bonds haben eine Laufzeit von sieben Jahren und werden zu 100 Prozent des Nennwertes begeben. Dieser Betrag gelte auch für die Rückzahlung, falls nicht gewandelt werde.
Der anfängliche Wandlungspreis werde um 30 Prozent über dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Post-Aktie während des Bookbuildingverfahrens liegen, bei einem Kupon zwischen 0,25 und 0,95 Prozent. Bei der Wandelanleihe ist das Bezugsrecht ausgeschlossen. Sie kann unter bestimmten Bedingungen frühestens nach fünf Jahren vorzeitig zurückgezahlt werden.
Zudem will die Post zwei Anleihen mit Laufzeiten von 8 bzw 12 Jahren und einem Volumen von zusammen rund einer Milliarde Euro auflegen.
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December 04, 2012 02:35 ET (07:35 GMT)
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