16.01.2013 17:13

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EUROBONDS

EU-Parlament drängt zu Eurobonds


Das EU-Parlament hat als Ausweg aus der Krise die EU zur Einführung von Eurobonds gedrängt.

Die EU-Kommission sollte bei ihren Überlegungen zur Zusammenfassung von Schulden auch die Einführung von Gemeinschaftsanleihen prüfen, hieß es in einer Entschließung der liberalen Französin Sylvie Goulard, die die Volksvertretung am Mittwoch mit Mehrheit verabschiedete.

Deutsche Abgeordnete der FDP, CDU und CSU sprachen sich zusammen mit konservativen Franzosen gegen Gemeinschaftsanleihen aus. "Gemeinschaftsanleihen, mit denen ein Land neue Staatsschulden finanziert, während alle anderen Mitglieder der Euro-Zone zur Mithaftung für die Rückzahlung in die Pflicht genommen werden, sind mit der FDP nicht zu machen", sagte der Vorsitzende der FDP-Delegation im EU-Parlament, Alexander Graf Lambsdorff. "Gemeinsame Euro-Anleihen würden den Reformdruck von den Krisenstaaten nehmen und neue Anreize für alte Schuldenpolitik geben", sagte der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe, Herbert Reul (CDU)./pkl/DP/bgf

STRASSBURG (dpa-AFX)

Bildquellen: jorisvo / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

DiBoFfm schrieb:
17.01.2013 09:26:51

Hier sieht man wieder, dass sich Abgeordnete nicht an Regeln halten. Die no-bail-out Klausel kann nicht durch eine Abstimmung im Parlament außer Kraft gesetzt werden. Ein solches Parlament brauchen wir nicht.

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