29.06.2013 08:35
Bewerten
(0)

FFK Environment legt schwache Zahlen für 2012 vor

Die FFK Environment GmbH hat ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2012 veröffentlicht. Der Spezialist für die Produktion von Sekundärrohstoffen hat im Jahr 2012 einen Umsatz von 23,4 Mio. Euro erzielt (Vorjahr: 26,7 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 0,241 Mio. Euro (Vorjahr: 1,03 Mio. Euro) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei -6,2 Mio. Euro (Vorjahr: -0,8 Mio. Euro).

Grund für die negative operative Entwicklung war die branchenweit nachteilige Preisentwicklung im wichtigsten Geschäftsfeld des Unternehmens, der Rohstoffproduktion, der Annahme, Sortierung und Verarbeitung von Abfällen zu Ersatzbrennstoffen.

Entgegen der negativen operativen Entwicklung konnte FFK in strategischer Hinsicht einen wichtigen Schritt tätigen. Nach umfangreichen Investitionen durch die FFK compositepellets forst GmbH im Jahr 2012 ist im ersten Quartal 2013 die Produktion am neuen Werksstandort in Forst (Lausitz) angelaufen. Dort wird ausschließlich die neue FFK-Biokohle produziert, ein innovativer, klimaschonender Compositepellet aus Biomasse-Reststoffen, der fossile Kohle in Kraftwerken ersetzt.

Für das laufende Jahr geht die Gesellschaft von einer Stabilisierung des Abfallmarkts aus. "Für das Gesamtjahr 2013 rechnen wir mit einer leicht positiven operativen Entwicklung. Diverse langfristige Verträge laufen in diesem Jahr aus. Damit gewinnen wir an Flexibilität bei der Preisgestaltung, was die Marge nachhaltig positiv beeinflussen wird", sagt Frank Kochan, Gründer und Geschäftsführer der FFK Environment GmbH.

Die Gesellschaft wird sich nun auf die Steigerung der Profitabilität und die Nutzung der Potenziale in neuen Geschäftsbereichen konzentrieren.

Die FFK Environment GmbH ist ein Spezialist für die Produktion von Sekundärrohstoffen. So zählt das mittelständische Familienunternehmen unter anderem zu den führenden Herstellern klimafreundlicher Ersatzbrennstoffe aus Abfällen in Deutschland. Ersatzbrennstoffe ersetzen fossile Brennstoffe wie Braun- oder Steinkohle bei der Energieerzeugung in Kraftwerken und in der Zementindustrie. In den Geschäftsbereichen Logistik & Entsorgung, Rohstoffproduktion und Rohstoffhandel bietet das Unternehmen Leistungen rund um die Abfallentsorgung und die Rückführung von Sekundärrohstoffen in den Wertstoffkreislauf. Die FFK Environment betreibt die größte Anlage zur Rohstoffrückgewinnung in Brandenburg. Die wertstoffberaubten Reststoffe werden dort zu Ersatzbrennstoffen verarbeitet. Seit dem ersten Quartal 2013 betreibt FFK außerdem ein Werk zur Produktion von Biokohle, Composite-Pellet aus Biomasse-Reststoffen, mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 200.000 Tonnen. Das 1992 gegründete Unternehmen mit Sitz in Peitz bei Cottbus hat im Jahr 2012 Umsatzerlöse von 23,4 Mio. Euro erwirtschaftet und beschäftigt derzeit rund 110 Mitarbeiter.

----------------------------------------
Literaturhinweis: BOND YEARBOOK 2012/13 -
Das Nachschlagewerk für Anleiheinvestoren und -Emittenten
Renommierte Autoren und Interviewpartner nehmen Stellung zu den Themenfeldern High Yield-Anleihen, Mittelstandsanleihen, Covered Bonds, Investmentstrategien sowie Tax & Legal. Das jährliche Nachschlagewerk erscheint bereits im 4. Jahrgang und hat einen Umfang von 108 Seiten. Die Ausgabe kann zum Preis von 29 Euro beim Verlag bezogen werden:
http://www.fixed-income.org/fileadmin/2012-11/Flyer_Bestellformular_BondBook_12_13.pdf
----------------------------------------



Quelle: fixed-income.org - Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

Heute im Fokus

DAX im Minus - Techwerte fester -- Vonovia: Dank Übernahme mit Gewinnsprung -- Moody's stuft China erstmals seit 1989 ab -- Rocket Internet, GfK-Konsumklima im Fokus

Glencore erwägt Kauf des Rivalen Bunge. Hella hat Aktien zu 45,50 Euro je Aktie platziert. Aktionäre entscheiden im Machtkampf bei Grammer.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Jungheinrich - Professioneller Hochstapler!

Intralogistik-Lösungen sind gefragt wie nie. Denn mit moderner Logistik-Infrastruktur lassen sich nicht nur erhebliche Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen realisieren, sondern sie bildet die perfekte Ergänzung für "Industrie 4.0". Warum Jungheinrich eine der interessantesten Storys in diesem Segment bietet lesen Sie im aktuellen Anlagermagazin des Börse Stuttgart Anlegerclubs.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

KW 21: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 20: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?

Umfrage

Der Bitcoin bleibt auf Rekordkurs und stieg erstmals über 2.000 US-Dollar. Haben Sie auch schon mal Geschäfte mit der Digitalwährung gemacht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
Apple Inc.865985
MediGene AGA1X3W0
EVOTEC AG566480
Nordex AGA0D655
Vonovia SE (ex Deutsche Annington)A1ML7J
BASFBASF11
Allianz840400
Shell (Royal Dutch Shell) (A)A0D94M
Infineon AG623100