Die Anleihe, die im Mai 2018 zur Rückzahlung fällig werden soll, wird gegenwärtig bei rund 150 Basispunkten über Midswaps gesehen.
Bei dem stark auf Europa ausgerichteten Konzern läuft es seit einiger Zeit nicht eben rund. Massive Preissenkungen drücken auf die Gewinne, die europäische Schuldenkrise lastet vor allem in Südeuropa auf dem Konsum. Anfang Oktober musste die Metro AG daher die Gewinnprognose für das laufende Jahr senken.
Zudem dauert der Streit mit Media-Saturn-Minderheitsaktionär Erich Kellerhals an und lähmt das Geschäft der Elektronikketten. Der Aktienwert ist im Keller, METRO stieg aus dem Dax in den MDAX ab. Zu guter Letzt hatte auch noch der größte Einzelaktionär Haniel angekündigt, in den nächsten eineinhalb Jahren seinen Anteil auf 30,01 Prozent zu senken, um seine Verschuldung zu drücken.
Zuletzt hatten die beiden Ratingagenturen S&P und Moody's die Bonität der Düsseldorfer schlechter bewertet und dies mit der jüngsten Gewinnwarnung begründet. Weder S&P noch Moody's erwarten, dass sich die Situation bei Metro mittelfristig verbessert. Momentan wird die Kreditwürdigkeit der Metro von Moody's mit "Baa3" und von Standard & Poor's mit "BBB-" bewertet.
--Ben Edwards hat zu dem Bericht beigetragen. Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/brb/mgo Dow Jones Newswires December 04, 2012 05:05 ET (10:05 GMT) Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 05 05 AM EST 12-04-12