18.04.2013 10:31

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GERÜCHT BESTÄTIGT

Ratingagentur Egan-Jones stuft Deutschland ab


Die kleine US-amerikanische Ratingagentur Egan-Jones stuft die Kreditwürdigkeit Deutschlands schlechter ein.

Wie die Agentur am späten Mittwochabend mitteilte, sinkt die Bonitätsnote um eine Stufe auf nunmehr "A". Das ist die sechsthöchste Note. Der Ausblick für das Rating ist negativ, es drohen also weitere Abstufungen.

    Egan-Jones begründet seine Einschätzung insbesondere mit der Erwartung, dass Deutschland schwache europäische Banken künftig über indirekte Hilfszahlungen stützen müsse. Auch verweist die Agentur auf die hohen Forderungen der Bundesbank über das europäische Zahlungsverkehrssystem Target 2. Angesichts der voraussichtlich schwach bleibenden globalen Konjunktur werde die Arbeitslosigkeit in Deutschland vermutlich steigen. Der aus Sicht von Egan-Jones starke Euro werde den deutschen Außenhandel belasten und damit das Binnenwachstum dämpfen.

    In den vergangenen Tagen hatten an den Finanzmärkten Gerüchte über eine bevorstehende Abstufung Deutschlands die Runde gemacht. Egan-Jones dürften dabei die wenigsten Beobachter auf dem Zettel gehabt haben. Das Unternehmen gilt als vergleichsweise kritische Ratingagentur. Ihre deutlich größeren Wettbewerber Moddy's, Standard & Poor's und Fitch sowie die kleinere kanadische Agentur DBRS bewerten die Kreditwürdigkeit Deutschlands jeweils mit der Höchstnote Triple-A./bgf/jkr

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: AR Pictures / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

Hamtaro schrieb:
18.04.2013 18:39:36

Der Euro soll stark sein...ich lach mir nen Ast. Sitze mal wieder im Ausland und sehe nur Wechselkursverluste. Typische US-Rating-Propaganda.

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