08.01.2013 12:08
Bewerten
(0)

Griechenland besorgt sich frisches Geld

Griechen-Anleihen: Griechenland besorgt sich frisches Geld | Nachricht | finanzen.net
Griechen-Anleihen
DRUCKEN
Das hochverschuldete Euroland Griechenland hat sich am Dienstag zum ersten Mal im neuen Jahr frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt.
Der Verkauf von Geldmarktpapieren mit Laufzeiten von sechs Monaten und vier Wochen spülte insgesamt 2,6 Milliarden Euro in die Athener Staatskasse. Dies geht aus Zahlen der Schuldenagentur PDMA hervor. 2,0 Milliarden Euro wurden demnach im Rahmen einer Versteigerung erzielt, weitere 600 Millionen Euro erbrachten Gebote außerhalb der Auktion.

   Für die Laufzeit von einem halben Jahr musste Athen einen Zinssatz von 4,3 Prozent akzeptieren. Die Rendite lag damit etwas niedriger als bei der letzten vergleichbaren Auktion am 11. Dezember 2012. Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich bei den Papieren mit einer Laufzeit von vier Wochen. Hier lag die Rendite ebenfalls etwas niedriger bei 3,95 Prozent. Die Nachfrage blieb robust. Die Sechs-Monats-Papiere waren 1,6-fach überzeichnet, die Vier-Wochen-Papiere 1,3-fach.

    Seit Ende Dezember hat sich die Lage des von einer Staatspleite bedrohten Griechenland wieder etwas entspannt. Im Dezember hatten sich die Finanzminister der Eurozone auf die Auszahlung von Hilfsgeldern in Höhe von knapp 50 Milliarden Euro geeinigt und damit die Gefahr eines Staatsbankrotts vorerst gebannt. Bis zuletzt sind die Renditen griechischer Anleihen im freien Handel stark gesunken. Am Sekundärmarkt rutschte die Rendite für richtungsweisende Papiere mit einer Laufzeit von zehn Jahren wieder unter die Marke von elf Prozent. Im Sommer hatte die Rendite in der Spitze noch etwa dreimal so hoch gelegen.

    ATHEN/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: LiliGraphie / Shutterstock.com, istock/Maryna Pleshkun

Heute im Fokus

Asiens Börsen mit gemischten Vorzeichen -- Infineon will NXP als Marktführer bei Auto-Chips ablösen -- BMW verärgert über Kronzeugenanträge von Daimler und VW -- Alno im Fokus

Philips steigert im dritten Quartal Gewinn dank guter Geschäfte in China. Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an. Jamaika-Gespräche: Optimismus, steinige Wege und erste Vorschläge. HelloFresh will mit Börsengang bis zu 357 Millionen Euro einnehmen. Merck & Co. streicht 1.800 Stellen im US-Vertrieb.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
KW 42: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 41: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Die CDU hat rund zwei Prozentpunkte bei der Niedersachsen-Wahl verloren. Nun fordern Konservative Merkels Rücktritt. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Allianz840400
BMW AG519000
BASFBASF11
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
E.ON SEENAG99
BYD Co. Ltd.A0M4W9
EVOTEC AG566480
Infineon AG623100
Siemens AG723610
Amazon906866
CommerzbankCBK100