25.02.2013 12:23
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Bund beschafft sich frisches Geld zum Mini-Zins

Hohe Nachfrage
Der Bund hat bei einer Versteigerung von Schuldtiteln mit der kurzen Laufzeit von einem Jahr nur einen minimalen Zinssatz bieten müssen.
Dennoch wurde ein großer Teil des anvisierten Volumens zurückbehalten. Am Montag fiel der Zuschlag bei der Auktion von Bundesschatzanweisungen (Bubills) bei einer Rendite von 0,0353 Prozent, hieß es in einer Mitteilung der Deutschen Bundesbank. Bei der letzten vergleichbaren Versteigerung am 28. Januar habe der Zinssatz noch etwas höher bei 0,132 Prozent gelegen. Bei der Auktion hatte der Bund allerdings mehr als eine Milliarde Euro zurückbehalten.

    Die Versteigerung erbrachte dem Bund unmittelbar 1,94 Milliarden Euro. Das Platzierungsziel von drei Milliarden Euro soll erreicht werden, indem die verbleibenden Papiere im freien Handel (Sekundärmarkt) begeben werden. Die Nachfrage nach den neuen Papieren war vergleichsweise hoch. Bei der Versteigerung hätte sie ausgereicht, um mehr als das Doppelte des anvisierten Volumens an den Markt zu bringen. Die Auktion war 2,2-fach überzeichnet, nach 1,8-fach bei der letzten vergleichbaren Auktion Ende Januar.

    Bei unverzinslichen Schatzanweisungen oder "Bubills" ergibt sich die Rendite mangels Zinszahlungen allein aus dem Verkaufskurs. Die Papiere mit einer Laufzeit von zwölf Monaten werden im laufenden Jahr monatlich, außer im Dezember, in Höhe von jeweils drei Milliarden Euro begeben. Das Volumen an der Jahresemissionsplanung des Bundes beträgt 33 Milliarden Euro oder 13,2 Prozent.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Hitdelight / Shutterstock.com
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