Italien kommt trotz Regierungskrise günstiger an frisches Geld

Demnach sammelte die drittgrößte Euro-Volkswirtschaft wie geplant 6,5 Milliarden Euro mit zwölfmonatigen Staatspapieren ein. Die Zinsen gingen gegenüber der letzten Auktion am 13. November von 1,76 auf 1,46 Prozent zurück. Zudem legte die Nachfrage nach den Titeln etwas zu - die Gebote hätten gereicht, um fast das doppelte des Angebots am Markt unterzubringen.
Die politischen Risiken in Italien waren zuletzt wieder deutlich gestiegen: Nachdem die Partei des Ex-Premiers Silvio Berlusconi dem aktuellen Regierungschef Mario Monti am vergangenen Donnerstag die Rückendeckung entzogen hatte, kündigte dieser am Wochenende seinen Rücktritt an. Zudem will Berlusconi selbst ein Comeback versuchen, was zu Wochenbeginn für Verunsicherung an den Finanzmärkten gesorgt hatte.
ROM/FRANKFURT (dpa-AFX)
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