12.02.2013 11:25
Bewerten
 (0)

Italien muss Investoren höhere Zinsen bieten

Italien-Anleihen
Das vor Neuwahlen stehende Euroland Italien muss höhere Zinsen für frisches Geld bezahlen.
Bei einer Versteigerung neuer 12-monatiger Schatzwechsel lag die durchschnittliche Rendite bei 1,09 Prozent, wie die italienische Notenbank am Dienstag in Rom mitteilte. Verglichen mit einer ähnlichen Auktion im Januar erhöhte sich der Effektivzins um 0,23 Prozentpunkte. Obwohl die Nachfrage rückläufig war, gelang es, mit 8,5 Milliarden Euro so viel Geld wie geplant aufzunehmen.

   In Italien wird Ende Februar das Parlament neu gewählt. Zuletzt konnte Ex-Premier Silvio Berlusconi in der Wählergunst zulegen. Das erhöht die Unsicherheit, ob die neue Regierung den eingeschlagenen Reform- und Sparkurs fortsetzen wird. Zumal Berlusconi die Wähler mit dem Versprechen auf Steuersenkungen lockt. Der vorherige Regierungschef Mario Monti war Ende 2012 mangels parlamentarischer Unterstützung zurückgetreten. Es gilt aber nicht als ausgeschlossen, dass Monti erneut Regierungsverantwortung übernimmt.

    ROM (dpa-AFX)

Bildquellen: Stefano Tiraboschi / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX im Plus -- Athener Börse bricht nach Zwangspause um 22 Prozent ein -- Commerzbank verdreifacht nahezu den Gewinn -- HSBC mit leichtem Gewinnrückgang

Geldgeber präsentieren in Griechenland Forderungen. Merkel will offenbar zu vierter Amtszeit antreten. Deutsche Börse will Kapital erhöhen. Chef von Bitcoin-Börse in Japan festgenommen. BMW sieht Platz für weitere Elektromodelle. Chinesische Notenbank sieht Konjunktur weiter unter Druck. Fuchs Petrolub übernimmt Schmierstoffhersteller.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind die10 innovativsten Länder der Welt

Die heißesten deutschen Überflieger

Umfrage

Daimler will noch in diesem Jahr einen selbstfahrenden Lastwagen auf einer deutschen Autobahn testen. Was halten Sie davon, dass ein Computer den Fahrer ersetzt?