13.02.2013 12:20
Bewerten
 (0)

Italien platziert Anleihen zu ungünstigeren Konditionen

Italien-Anleihen: Italien platziert Anleihen zu ungünstigeren Konditionen | Nachricht | finanzen.net
Italien-Anleihen

Die gestiegene politische Unsicherheit in Italien macht die Finanzierung am Kapitalmarkt für das Land teurer.

So musste Italien bei einer Auktion von Staatsanleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten überwiegend höhere Renditen zahlen. Laut Angaben der italienischen Schuldenagentur vom Mittwoch ging zudem die Nachfrage merklich zurück.

     Am 24. und 25. Februar stehen in Italien Neuwahlen an. Zuletzt hatte das Parteienbündnis des früheren Premierministers Silvio Berlusconi an Zustimmung gewonnen. Beobachter fürchten politische Instabilität nach den Wahlen.

    Insgesamt nahm das Euroland 6,63 Milliarden Euro am Anleihemarkt auf. Damit wurde die maximal angestrebte Summe von 6,75 Milliarden Euro leicht unterschritten. Die Auktion von Anleihen mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2017 brachte 3,449 Milliarden Euro ein. Die Rendite lag bei 2,30 Prozent. Am 11. Januar hatte sie noch bei 1,85 Prozent gelegen.

    Ein sogenannter Floater - eine Anleihe mit variablem Zins-Kupon - mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2017 wurde mit einer Rendite von 2,55 Prozent am Markt untergebracht. Hier hatte der zu zahlende Zins zuletzt bei 2,17 Prozent gelegen.

 Bei einer Auktion von Anleihen mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2026 sank die Rendite zwar leicht von 4,75 Prozent auf 4,55 Prozent. Allerdings lag hier die letzte vergleichbare Auktion am 13. Dezember schon etwas länger zurück.

     Bei einer Aufstockung einer Anleihe bis zum Jahr 2040 wurde eine Rendite von 5,07 Prozent erzielt. Die letzte Aufstockung dieser langlaufenden Anleihe hatte im Mai 2011 stattgefunden, ein sinnvoller Vergleich ist deshalb nicht möglich.

    ROM/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Samot / Shutterstock.com, istock/Anzeletti

Heute im Fokus

Asiens Börsen mehrheitlich fester -- May kündigt laut britischen Medien harten Brexit an -- Deutsch-italienischer Streit um Fiat Chrysler spitzt sich zu

Ölpreise geben etwas nach. Schäuble setzt auf freien Handel mit den USA. Italien wohl in Verhandlungen mit EU-Kommission über Staatsdefizit. So viel kostet es Neukunden jetzt, ihren Tesla aufzuladen.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG 710000
Deutsche Bank AG 514000
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
E.ON SE ENAG99
BMW AG 519000
Commerzbank CBK100
BASF BASF11
Apple Inc. 865985
Allianz 840400
HUGO BOSS AG A1PHFF
Deutsche Telekom AG 555750
Nordex AG A0D655
Bayer BAY001
Siemens AG 723610
Deutsche Lufthansa AG 823212