28.12.2012 11:55
Bewerten
 (0)

Italien: Trotz Monti-Rücktritt kann sich Italien weiter günstig refinanzieren

Italien-Auktion
Italien muss am Anleihemarkt trotz des Rücktritts von Regierungschef Mario Monti und den anstehenden Wahlen kaum höhere Zinsen bieten.
Mit einer zehnjährigen Anleihe wurden die maximal angestrebt 3,0 Milliarden Euro aufgenommen, teilte die italienische Schuldenagentur am Freitag in Rom mit. Die zu zahlende Rendite stieg im Vergleich zur letzten Auktion am 29. November ganz leicht von 4,45 Prozent auf 4,48 Prozent an. Die Nachfrage nach den Anleihen nahm zu. Die Auktion war 1,47-fach überzeichnet (November: 1,18-fach).

    Mit einer fünfjährigen Anleihe wurden 2,871 Milliarden Euro aufgenommen. Dieser Wert lag leicht unter dem maximal angestrebten Wert von 3,0 Milliarden Euro. Die zu zahlende Rendite stieg minimal von 3,23 Prozent im November auf 3,26 Prozent. Die Auktion war 1,29-fach (November: 1,24-fach) überzeichnet.

 Der Rücktritt der Regierung von Mario Monti hatte vorübergehend für Verunsicherung an den Märkten gesorgt. Die Fortsetzung der Reformpolitik war von einigen Beobachtern in Frage gestellt worden. Die Neuwahlen sollen in Italien am 24. und 25. Februar stattfinden.

    ROM/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: istock/Anzeletti
Artikel empfehlen?
Kostenlosen Report anfordern

Heute im Fokus

DAX schließt mit Gewinn -- Wer ist Martin Winterkorn? - Ein Qualitätsfanatiker will bei VW ganz nach oben --US-Börsen in der Gewinnzone -- Tesla, Biotest, Apple, METRO im Fokus

Venezuela will Goldreserven verpfänden. Karstadt-Tarifverhandlungen unterbrochen. IPO: Börsengang von Sixts Leasing-Tochter für 7. Mai geplant. ThyssenKrupp expandiert in Nordamerika. 45-Milliarden-Fusion gescheitert: Comcast bläst TWC-Übernahme ab. Draghi: Die Zeit für Griechenland-Rettung wird knapp.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die schlechtesten Index-Performer

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Die Lokführergewerkschaft GDL hat nach den gescheiterten Tarifgesprächen am Sonntag offiziell beschlossen, erneut zu streiken. Haben Sie dafür Verständnis?