10.07.2013 10:54
Bewerten
 (0)

KION optimiert Kapitalstruktur

Nach ihrem erfolgreichen Börsengang verbessert die KION GROUP AG ihre Finanzierungsstruktur und schafft damit eine starke Basis für die forcierte Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie. Das Unternehmen löst mit 1.080 Mio. Euro die bestehenden langfristigen Bankdarlehen aus der Akquisitionsfinanzierung vollständig ab. Die Rückzahlung erfolgt aus Erlösen des Börsengangs und der Kapitalerhöhung durch Weichai Power Co. Ltd. im Zuge des Börsengangs sowie aus bestehenden Barreserven und Mitteln einer neuen, revolvierenden Kreditlinie.

Auf Basis des durch den Börsengang deutlich verbesserten Kreditprofils hat sich die KION Group zudem eine neue, revolvierende Kreditlinie mit einem Umfang von 995 Mio. Euro gesichert. Die Linie mit einer Laufzeit bis 2018 wird von Banken zur Verfügung gestellt, mit denen die KION Group enge Geschäftsbeziehungen unterhält. Daraus werden rund 175 Mio. Euro in Anspruch genommen, um damit um den 19. Juli 2013 variabel verzinsliche Unternehmensanleihen mit Fälligkeit in 2018 abzulösen. Die Anleihen werden zum Kurs von 100 Prozent zurückgezahlt, zuzüglich aufgelaufener und bis zum Ablösungszeitpunkt nicht gezahlter Zinsen.

Nach der Ablösung dieser Anleihen, der Umwandlung eines Gesellschafterdarlehens im Zuge des Börsengangs sowie der Ablösung der Bankdarlehen aus der Akquisitionsfinanzierung umfasst die langfristige Fremdfinanzierung des Unternehmens noch besicherte Unternehmensanleihen mit einem Volumen über 325 Mio. Euro mit Fälligkeit in 2018 und über 650 Mio. Euro mit Fälligkeit in 2020. Vor 2018 werden keine wesentlichen Verbindlichkeiten fällig. Das Unternehmen beabsichtigt über diese Schritte hinaus zunächst keine weiteren Rückzahlungen von Verbindlichkeiten aus Erlösen des Börsengangs.

Thomas Toepfer, CFO der KION GROUP AG, sagte: 'Mit diesen Schritten optimieren wir weiter unsere Finanzierungsstruktur. Durch die neue und sehr solide Kapitalstruktur und gestützt auf ihre globale Aufstellung kann die KION GROUP AG ihre Wachstumsstrategie forciert umsetzen.'

Die weiter verbesserte Kapitalstruktur spiegelt sich auch im Rating der KION GROUP AG wider: Moody's Investor Services hatte die Bonität des Unternehmens am 2. Juli 2013 mit Ba3 bewertet und damit drei Stufen höher als bisher. Die Heraufstufung basiere auf einer 'erheblichen Verbesserung' des Verschuldungsgrades als Folge des erfolgreichen Börsengangs. Am 5. Juli 2013 hob zudem Standard & Poor's das Rating auf BB- an, mit positivem Ausblick. Die KION GROUP AG hatte im Zuge ihres Börsengangs am 28. Juni 2013 insgesamt drei Kapitalerhöhungen mit einem Gesamtvolumen von 860 Mio. Euro durchgeführt.

Die KION Group ist mit den sechs Marken Linde, STILL, Fenwick, OM STILL, Baoli und Voltas Marktführer für Flurförderzeuge in West- und Osteuropa, weltweit die Nummer 2 ihrer Branche und führender ausländischer Anbieter in China. Die Marken Linde und STILL bedienen das Premium-Segment weltweit. Fenwick ist der größte Material Handling Anbieter in Frankreich, und OM STILL ist ein Marktführer in Italien. Die Marke Baoli konzentriert sich auf das Economy-Segment; Voltas ist ein führender Anbieter von Flurförderzeugen in Indien. Die KION Group erzielte im Geschäftsjahr 2012 mit mehr als 21.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,73 Milliarden Euro. Sie ist in mehr als 100 Ländern präsent und hat einen Weltmarktanteil von rund 15 Prozent.

----------------------------------------
Literaturhinweis: BOND YEARBOOK 2012/13 -
Das Nachschlagewerk für Anleiheinvestoren und -Emittenten
Renommierte Autoren und Interviewpartner nehmen Stellung zu den Themenfeldern High Yield-Anleihen, Mittelstandsanleihen, Covered Bonds, Investmentstrategien sowie Tax & Legal. Das jährliche Nachschlagewerk erscheint bereits im 4. Jahrgang und hat einen Umfang von 108 Seiten. Die Ausgabe kann zum Preis von 29 Euro beim Verlag bezogen werden:
http://www.fixed-income.org/fileadmin/2012-11/Flyer_Bestellformular_BondBook_12_13.pdf
----------------------------------------



Quelle: fixed-income.org - Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

Heute im Fokus

DAX geht stabil ins Wochenende -- US-Börsen treten auf der Stelle -- Kraft Heinz an Unilever-Übernahme interessiert -- Chinesen steigen bei Deutscher Bank ein -- STADA, Allianz im Fokus

Lufthansa-Chef Spohr erteilt Beteiligung von Etihad Absage. Opel bekommt angeblich nach Verkauf an Peugeot Galgenfrist. Volkswagen-Kernmarke VW startet wegen Subventionskürzung in China mit Minus. Südzucker-Tochter AGRANA schließt Barkapitalerhöhung ab. De-facto-Chef von Samsung wegen Korruption verhaftet.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten
Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am schlechtesten ab?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Seit diesem Wochenende gelten in Deutschland neue gesetzliche Regelungen zum Fracking. Wie stehen Sie zu der umstrittenen Fördermethode?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Allianz840400
Scout24 AGA12DM8
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BMW AG519000
adidas AGA1EWWW
TeslaA1CX3T
CommerzbankCBK100
Banco Santander Central Hispano S.A. (BSCH)858872
Unilever N.V.A0JMZB