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08.01.2013 13:13

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KÄUFER LEGEN DRAUF

ESM tritt erstmals am Finanzmarkt in Erscheinung


Der ständige Euro-Rettungsfonds ESM hat sich am Dienstag erstmals frische Mittel am Finanzmarkt besorgt.

Mit einer Auktion dreimonatiger Geldmarktpapiere (Bills) nahm der ESM 1,93 Milliarden Euro auf, wie die Bundesbank am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das war etwas weniger als maximal geplant. Die durchschnittliche Rendite lag mit minus 0,0324 Prozent im negativen Bereich. Das bedeutet, dass Käufer der Papiere unter dem Strich drauflegen - ein Resultat der Schuldenkrise, die viele Investoren in sichere Anlagen treibt. Die Bonität des ESM ergibt sich zu einem Großteil durch Garantien und Bareinlagen Deutschlands und Frankreichs.

   Besondere Aufmerksamkeit wurde der ESM-Auktion auch durch Aussagen des japanischen Finanzministers Taro Aso zuteil. Er hatte am Dienstag angekündigt, dass Japan künftig ESM-Anleihen kaufen wolle. Damit löst die neue Regierung ihr Wahlversprechen ein, über eine schwächere heimische Währung die Exportwirtschaft stützen zu wollen. Der starke Yen stellt eine große Belastung für die japanische Wirtschaft dar, da er heimische Waren auf dem Weltmarkt verteuert.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: andrea michele piacquadio / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

konig schrieb:
08.01.2013 23:36:56

DD ist ja witzig. nun hauts mich echt vom hocker. pleite-japan kauft anleihen von pleite-europa und pleite-europa kauft anleihen von pleite-usa usw. neue art des gelddruckens. mal sehen wann die ersten rohstoffländer und china sagen: danke wir haben genug von eurem papier

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