21.02.2013 11:18
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Spanien besorgt sich mit Staatsanleihen frisches Kapital

Mehr Geld als geplant
Das rezessionsgeplagte Euroland Spanien hat sich am Donnerstag dank einer hohen Nachfrage mehr Kapital besorgen können als geplant.
Eine Aufstockung dreier Staatsanleihen erbrachte eine Summe von 4,2 Milliarden Euro, wie die spanische Notenbank in Madrid mitteilte. Anvisiert waren drei bis vier Milliarden Euro. Die Zinskosten gingen im Vergleich zu vorherigen Auktionen zurück, was ebenfalls als positives Zeichen gewertet werden kann. Der Korruptionsskandal in Spanien und die anstehenden Wahlen in Italien haben die Anleger zunächst nicht verunsichert.

    Das spanische Schatzamt stockte Staatstitel mit Fälligkeit 2015, 2019 und 2023 auf. Bei dem zweijährigen Papier sank die zu zahlende Rendite von 2,8 Prozent, erzielt bei einer Versteigerung im Februar, auf 2,5 Prozent. Die zehnjährige Anleihe rentierte mit 5,20 Prozent, verglichen mit 5,29 Prozent im Dezember. Bei der Anleihe mit Fälligkeit 2019 ist ein Renditevergleich nicht sinnvoll, da das Papier zuletzt vor einem Jahr verkauft wurde./bgf/jkr

MADRID (dpa-AFX) -

Bildquellen: Fernando Cortes / Shutterstock.com

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