12.09.2012 11:28
Bewerten
 (1)

Italien besorgt sich deutlich günstiger frisches Geld

Nach ESM-Entscheid
Das Euro-Krisenland Italien hat sich am Mittwoch zu deutlich günstigeren Konditionen frisches Geld von privaten Investoren besorgt.
Bei einer Versteigerung einjähriger Geldmarktpapiere sank die zu zahlende Rendite von 2,767 Prozent, die bei einer ähnlichen Auktion vor gut einem Monat erzielt worden war, auf 1,692 Prozent. Dies geht aus Zahlen der italienischen Notenbank in Rom hervor. Eine Auktion dreimonatiger Papiere erbrachte einen Effektivzins von 0,70 Prozent. Das waren 0,165 Prozentpunkte weniger als bei einer Versteigerung im Mai.

    Insgesamt nahm der italienische Staat wie geplant 12,0 Milliarden Euro ein. Die Nachfrage nach den Staatstiteln blieb robust, wenngleich sie leicht rückläufig war. Die Auktionsergebnisse spiegeln die Entwicklung am Sekundärmarkt wider, wo umlaufende Anleihen und Geldmarktpapiere gehandelt werden. Dort sind die Renditen und Risikoaufschläge seit ersten Hinweisen der Europäischen Zentralbank (EZB) auf ein breitangelegtes Anleihekaufprogramm massiv gesunken. Vergangene Woche hatte die EZB ihr neues Programm offiziell vorgestellt, was für zusätzliche Entspannung an den europäischen Rentenmärkten sorgte.

    ROM/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Stefano Tiraboschi / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX im Plus erwartet -- Asiens Börsen tief im Minus -- Commerzbank schafft Milliardengewinn -- Stahl reißt thyssenkrupp wieder in rote Zahlen -- Groupon übertrifft Markterwartungen

Deutsche Bank: S&P senkt Ratings für Tier-1-Papiere. Euro gibt leicht nach - Yen im Fokus. Carl Zeiss Meditec wächst dank schwachen Euros operativ. Bundesbank sieht keinen Anlass zur Sorge um deutsche Banken. Ölpreise erholen sich von erneuten Verlusten.
Welche ist die wertvollste Marke im Bereich des Sports?
Wer verdient am meisten?
Diese 10 Produkte sind nur für den ganz großen Geldbeutel

Umfrage

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden. Ist für Sie das Thema Grexit abgehakt?