12.04.2013 08:29
Bewerten
 (0)

RENA - erfolgreiche Diversifizierung eröffnet neue Wachstumsperspektiven

Positive Ergebniseffekte durch Übernahme der SH+E GROUP, reduzierte Abhängigkeit vom Solarmarkt

Die RENA GmbH, ein weltweit führender Anbieter von Maschinen und Anlagen für die Wasseraufbereitung und die nasschemische Oberflächenbehandlung, hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem vorläufigen operativen Ergebnis (EBITDA) von rund 45,8 Mio. Euro (Vorjahr: 74,9 Mio. Euro) erfolgreich abgeschlossen und sich damit gegen den negativen Trend in der Solarbranche gestellt. Der Auftragseingang in Höhe von 282 Mio. Euro (Vorjahr: 121 Mio. Euro) entfiel schwerpunktmäßig auf die im zweiten Halbjahr 2012 (1.7. - 31.12.2012) erstmalig konsolidierte SH+E GROUP. RENA hatte die SH+E GROUP, einen international führenden Anbieter von Anlagen und Technologien zur Wasser- und Abwasseraufbereitung, im Juli 2012 zu 93% übernommen und das Unternehmen damit auf ein weiteres Standbein gestellt.

"Durch die Übernahme von SH+E haben wir wertvolles Know-How in der Wasser- und Abwasserbehandlung sowie der Energiegewinnung aus Abfall für die Unternehmensgruppe gewonnen und das bisherige RENA-Portfolio differenzierter aufgestellt", sagt CEO Jürgen Gutekunst.


"Durch die Integration der SH+E GROUP haben wir uns im Bereich der Umwelttechnologien deutlich verstärkt und unsere Position in den Bereichen Medizintechnik, Pharma und Lebensmittel ausgebaut", ergänzt der für die SH+E GROUP zuständige Geschäftsführer Bernhard Stulz.

Der Auftragsbestand von RENA betrug zum 31.12.2012 440 Mio. Euro (Vorjahr: 151 Mio. Euro). Davon entfielen rund 25 % auf den Bereich Erneuerbare Energien, einschließlich des Solarbereichs.

"Rückwirkend waren unsere Entscheidungen richtig, bereits im Spätsommer 2011 auf die sich ausbreitende Krise in der Solarbranche mit vorausschauenden Kostensenkungsmaßnahmen in unserem Solargeschäft zu reagieren und zeitgleich die Diversifikation im Wasser- und Waste-to-Energy Bereich voranzutreiben", führt CEO Jürgen Gutekunst weiter aus.

RENA geht für 2013 von einem herausfordernden Geschäftsjahr aus. Aufgrund des nach wie vor schwachen Auftragseingangs im Solarbereich wird RENA hier auch im kommenden Jahr Kosten einsparen. Wachstumsmöglichkeiten bietet vor allem der Bereich der Umwelttechnologien, den RENA durch die Neuakquisition der SH+E GROUP intensiver bedient. Trotz unsicherer globaler Rahmenbedingungen geht die Unternehmensführung, wie zum Zeitpunkt der Erstellung der Jahresprognose  2012, auch für 2013 von einem positiven operativen Ergebnis aus.

Tab. 1: Rena -
Wirtschaftliche Kennzahlen (IFRS)

 

2011

2012*

Umsatz

317,8

386,5

EBITDA

74,9

45,8

EBIT

69,4

34,5

Jahresüberschuss

49,9

17,2

Mitarbeiter

1.454

2.178

*vorläufige Finanzdaten vorbehaltlich des Testats durch den WirtschaftsprüferSH+E GROUP konsolidiert vom 01.07.-31.12.2012 ----------------------------------------Soeben erschienen: BOND YEARBOOK 2012/13 - Das Nachschlagewerk für Anleiheinvestoren und -EmittentenRenommierte Autoren und Interviewpartner nehmen Stellung zu den Themenfeldern High Yield-Anleihen, Mittelstandsanleihen, Covered Bonds, Investmentstrategien sowie Tax & Legal. Das jährliche Nachschlagewerk erscheint bereits im 4. Jahrgang und hat einen Umfang von 108 Seiten. Die Ausgabe kann zum Preis von 29 Euro beim Verlag bezogen werden: www.fixed-income.org/fileadmin/2012-11/Flyer_Bestellformular_BondBook_12_13.pdf ----------------------------------------

Quelle: fixed-income.org - Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

Heute im Fokus

DAX schließt über 10.000 Punkten -- Wall Street schließt im Plus -- Monsanto lehnt Bayer-Milliardenofferte ab -- Razzia bei Google in Paris -- GE, Deutsche Bank, Evonik im Fokus

adidas setzt bei Produktion stückweise wieder auf 'Made in Germany'. Bayer-Chef Baumann deckt sich mit Aktien ein. BoE würde bei EU-Nein nicht zwangsläufig Zinsen senken. Nokia streicht nach Alcatel-Kauf über 10.000 Jobs. BMW will Tesla erst 2021 angreifen. Sky hebt Preise an - Kunden wird aber Sonderkündigungsrecht verwehrt.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.
In welcher Metropolregion leben am meisten Menschen?
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experte
Volatilität in Schwellenländern

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel hält trotz aller Kritik am umstrittenen Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wie bewerten Sie dessen Chancen?