11.12.2012 17:54
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Investoren dienen Griechen Bonds für 31,5 Milliarden Euro an

Rückkauf wohl geglückt
Griechenland kann den geplanten Staatsanleiherückkauf offenbar erfolgreich abschließen.
Nach Angaben eines Regierungsmitarbeiters dienten Investoren der Regierung Anleihen mit einem Nennwert von 31,5 Milliarden Euro an. Weil Griechenland die Anleihen zu nur 32 bis 40 Prozent des Nennwerts zurückkaufen kann, verringert sich die Verschuldung des Landes.

   Damit wäre das angepeilte Volumen von 30 Milliarden Euro erreicht. Griechenland hatte die bis vergangenen Freitag laufende Frist bis Dienstagmittag verlängert, nachdem zunächst nur Offerten für 26 bis 28 Milliarden Euro eingegangen waren.

   Der Schuldenrückkauf ist Teil ein Plans, mit dem die Schuldensituation langfristig so verbessert werden kann, dass das Land seine Verbindlichkeiten selbst tragen kann. Dazu soll der Schuldenstand bis 2022 auf 124 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung reduziert werden.

   Nur unter dieser Voraussetzung sind die internationalen Kreditgeber bereit, das Land zunächst weiter zu finanzieren und zusätzlichen Entlastungen, wie Zinssenkungen und längeren Rückzahlungsfristen, zuzustimmen. Noch am Dienstag wollen die Eurozone-Finanzminister telefonisch darüber beraten, ob der sich abzeichnende Schuldenrückkauf als Beitrag Griechenlands zur Schuldenreduzierung ausreicht.

   Davon hängt ab, ob das Land die nächste Tranche eines größeren Kreditprogramms von EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF) erhält. Die Regierung benötigt das dringend, um offene Rechnungen und Gehälter zu bezahlen.

(ATHEN) Dow Jones Newswires

Bildquellen: Chubykin Arkady / Shutterstock.com, Tatiana Popova / Shutterstock.com

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