21.02.2013 13:36
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Irland muss etwas höhere Zinsen für frisches Geld zahlen

Rückläufige Nachfrage
Das unter dem Euro-Rettungsschirm stehende Irland hat am Donnerstag etwas höhere Zinsen für frisches Geld bieten müssen.
Bei einer Auktion neuer dreimonatiger Schuldtitel stieg die Durchschnittsrendite binnen Monatsfrist um vier Basispunkte auf 0,24 Prozent. Dies geht aus Daten der nationalen Schuldenagentur NTMA hervor. Die Nachfrage nach den Papieren war rückläufig, aber immer noch dreimal so hoch wie das Angebot. Die Auktion spülte 500 Millionen Euro in die Staatskasse.

    Die Versteigerung war der erste Auftritt Irlands am Geldmarkt nach dem umstrittenen Schuldentausch von Anfang Februar. Um seine Zinsausgaben zu verringern, hatte die irische Regierung vor wenigen Wochen bei der Notenbank hinterlegte Schuldscheine gegen langlaufende Anleihen getauscht. Die Schuldscheine dienten einst als Sicherheit für Notkredite der irischen Notenbank, die infolge der Bankenrettung notwendig wurden. Der Tausch gilt als kritisch, weil er eine verbotene Staatsfinanzierung durch die Notenpresse darstellen könnte.

DUBLIN/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Joe Gough / Shutterstock.com, Lance Bellers / Shutterstock.com
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