25.02.2013 10:12
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Scholz AG: Globale Konjunkturschwäche im vierten Quartal 2012 belastet Umsatz und Gewinn

Die allgemein schwache konjunkturelle Entwicklung in 2012 hat sich insbesondere im vierten Quartal in einem verstärkten Rückgang der europäischen Stahlproduktion ausgewirkt. Dementsprechend musste auch die Scholz Gruppe einen weiteren Tonnagerückgang hinnehmen, weshalb im vergangenen Jahr insgesamt nur rund 9,9 Mio. Tonnen Sekundärrohstoffe ausgeliefert wurden, nach 10,9 Mio. Tonnen in 2011. Dies hat in Verbindung mit Preisrückgängen bei den Sekundärrohstoffen die Umsatz- und Ertragslage der Scholz Gruppe belastet. Im Gesamtjahresvergleich gingen die Gesamtleistung um 11,3% auf 4,7 Mrd. EUR und der Rohertrag um 11,6% auf 713,5 Mio. EUR zurück. Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfeldes konnte die absolute Rohertragsmarge je Tonne in den einzelnen Geschäftsbereichen nahezu stabil gehalten werden. Das EBITDA gab von EUR 246,6 Mio. im Vorjahr auf EUR 191,8 Mio. nach. Das Ergebnis vor Steuern des Geschäftsjahres 2012 beträgt EUR 13,8 Millionen (Vorjahr EUR 57,4 Millionen). Die Eigenkapitalquote konnte - im Wesentlichen bedingt durch eine geringere Bilanzsumme - von 15,9% im Vorjahr auf 16,3% leicht verbessert werden.

Für 2013 erwartet die Scholz Gruppe eine Stabilisierung der Stahlmärkte. 'Dennoch ist eine Normalisierung der Stahlmärkte in Europa noch nicht zu erwarten, weshalb wir unsere Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse und Kostensenkung zum Jahresanfang 2013 erweitert haben', so Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG. 'Die Fokussierung auf die Kerngeschäftsfelder der Gruppe, welche im Wesentlichen im Bereich Recycling von Eisen- und Nichteisenmetallen liegen, wird weiterhin die strategischen Entscheidungen prägen', ergänzt Berndt-Ulrich Scholz, Vorstandsvorsitzender der Scholz AG.

Bei den zuvor dargestellten Zahlen handelt es sich um vorläufige Zahlen, die in den nächsten Monaten durch die Wirtschaftsprüfer auditiert werden. Die geprüften Zahlen des Geschäftsjahres 2012 werden Ende Juni 2013 veröffentlicht.

Die Scholz Gruppe zählt zu den Marktführern und Schlüssellieferanten der Stahl- und Metallindustrie in Zentral-, Ost- bzw. Südosteuropa. Die Scholz Gruppe betreibt den Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht-Eisenmetallen, wie Kupfer und Aluminium und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Das Unternehmen ist mit über 7.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2012 einen Gesamtumsatz von rund EUR 4,7 Mrd. und einen Output von rund 9,9 Mio. Tonnen an Sekundärrohstoffen.
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Quelle: fixed-income.org - Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

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