25.01.2013 06:30

Senden

SolarWorld - gravierende Einschnitte für Anleihegläubiger


Vor dem Hintergrund der wettbewerbswidrigen Marktbedingungen hat der Vorstand der SolarWorld AG in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat die Unternehmensplanung der kommenden Jahre, insbesondere die Ertrags- und Finanzplanung, sachverständig extern überprüfen lassen.

Auf Grundlage der sachverständig plausibilisierten Unternehmensplanung des laufenden und der kommenden Jahre geht die Verwaltung davon aus, dass gravierende Einschnitte bei den Verbindlichkeiten der Gesellschaft, insbesondere den ausgegebenen Anleihen (ISIN XS0478864225 und ISIN XS0641270045) und Schuldscheindarlehen notwendig sind. Gleichzeitig geht die SolarWorld AG davon aus, dass eine überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass die erforderliche finanzwirtschaftliche Restrukturierung und notwendige Maßnahmen operativer Art - im allseitigen Interesse - umgesetzt werden können und somit eine positive Fortführungsprognose besteht.

Der Vorstand prüft laufend die positive Fortführungsprognose und wird "
zielführende Gespräche" einleiten.
----------------------------------------
Soeben erschienen: BOND YEARBOOK 2012/13 -
Das Nachschlagewerk für Anleiheinvestoren und -Emittenten
Renommierte Autoren und Interviewpartner nehmen Stellung zu den Themenfeldern High Yield-Anleihen, Mittelstandsanleihen, Covered Bonds, Investmentstrategien sowie Tax & Legal. Das jährliche Nachschlagewerk erscheint bereits im 4. Jahrgang und hat einen Umfang von 108 Seiten. Die Ausgabe kann zum Preis von 29 Euro beim Verlag bezogen werden:
http://www.fixed-income.org/fileadmin/2012-11/Flyer_Bestellformular_BondBook_12_13.pdf
----------------------------------------



Quelle: fixed-income.org - Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen

Anzeige